Durand-Zürgelbaum (Celtis durandii)

Celtis durandii: Verbreitung und botanische Merkmale

In den weiten tropischen und subtropischen Waldregionen Afrikas bereichert Celtis durandii die floristische Vielfalt als wichtiges Mitglied der Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae). Die erste offizielle wissenschaftliche Beschreibung dieser Baumart geht auf den renommierten Botaniker Adolf Engler zurück. In der taxonomischen Literatur wird sie häufig in enger Verbindung mit Celtis gomphophylla aufgeführt, was die Komplexität der botanischen Klassifizierung afrikanischer Zürgelbäume unterstreicht.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • Ordnung Rosales
  • Familie Cannabaceae (Hanfgewächse)
  • Gattung Celtis (Zürgelbäume)
  • Art Celtis durandii (Durand-Zürgelbaum)

Lebendiger Puls

Morphologie

Unter den klimatischen Bedingungen der Tropen entwickelt sich Celtis durandii zu einem stattlichen Baum mit einer robusten, holzigen Struktur. Die Laubblätter sind optimal an die warmen und feuchten Umweltbedingungen der ausgedehnten afrikanischen Wälder angepasst. Wie bei vielen verwandten Arten sind die Blüten eher dezent gestaltet, bilden im Laufe der Zeit jedoch nährstoffreiche Früchte aus.

Anwendungen

Innerhalb der Waldökosysteme leistet diese Art einen unverzichtbaren Beitrag zur lokalen Biodiversität. Die Baumkronen bieten zahlreichen Tieren essenziellen Lebensraum, während die produzierten Früchte von der frugivoren Vogel- und Säugetierwelt verzehrt werden. Diese ökologischen Wechselwirkungen fördern die natürliche Ausbreitung und Regeneration des Baumbestandes in den afrikanischen Savannen und Wäldern.

Interessante Fakten

Taxonomische Forschungen verknüpfen Celtis durandii häufig eng mit Celtis gomphophylla, wobei einige botanische Fachautoritäten sie als Teil desselben Komplexes oder als Synonyme betrachten.

Sein ausgedehntes geografisches Verbreitungsgebiet ist äußerst bemerkenswert; es erstreckt sich von Westafrika bis nach Südafrika sowie über den Kanal von Mosambik nach Madagaskar.

Verbreitungsgebiet

  • Madagaskar
  • Elfenbeinküste
  • Ghana
  • Nigeria
  • Kamerun
  • São Tomé und Príncipe
  • Zentralafrikanische Republik
  • Republik Kongo
  • Demokratische Republik Kongo
  • Togo
  • Äthiopien
  • Südsudan
  • Uganda
  • Kenia
  • Tansania
  • Sambia
  • Malawi
  • Simbabwe
  • Mosambik
  • Südafrika
  • Angola
  • Äquatorialguinea

Quellen

  • Plants of the World Online (POWO)
  • Global Biodiversity Information Facility (GBIF)
  • Botanische Aufzeichnungen der Cebuano-, Schwedisch- und Waray-Wikipedia

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

Смотрите также