Harper-Zürgelbaum (Celtis harperi)

Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Celtis harperi: Artenprofil und Botanik

Die tropischen und subtropischen Inselwelten Ozeaniens bilden den natürlichen Lebensraum der faszinierenden Celtis harperi. Diese aus der Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae) stammende Art wurde im Jahr 1883 von den Botanikern John Horne und John Gilbert Baker wissenschaftlich beschrieben. Ihr Vorkommen beschränkt sich auf einige wenige pazifische Inselgruppen, wo sie als fester Bestandteil lokaler Ökosysteme gedeiht.

Als Vertreterin der Gattung der Zürgelbäume (Celtis) wächst sie unter den feuchtwarmen klimatischen Bedingungen ihrer pazifischen Heimat. Die systematische Erfassung dieser Art in historischen botanischen Sammlungen verdeutlicht ihre Bedeutung für das Verständnis der insularen Biodiversität.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • Ordnung Rosales
  • Familie Cannabaceae (Hanfgewächse)
  • Gattung Celtis (Zürgelbäume)
  • Art Celtis harperi (Harper-Zürgelbaum)

Lebendiger Puls

Morphologie

Celtis harperi zeichnet sich durch kleine ledrige Blätter mit charakteristischer rauer Oberfläche und gesägtem Rand aus. Die Blattbasis ist ungleichmäßig. Die Pflanze neigt dazu, strauchartig oder als kleiner Baum zu wachsen. Die Rinde ist hellgrau, manchmal mit korkartigen Auswüchsen.

Interessante Fakten

Einige besondere ökologische und historische Merkmale zeichnen diese Pflanzenart aus:

  • Das Verbreitungsgebiet umfasst ausschließlich isolierte pazifische Territorien wie Fidschi, Tonga, Amerikanisch-Samoa, Niue sowie Wallis und Futuna.
  • Sie wurde während der intensiven botanischen Erschließung Ozeaniens im späten 19. Jahrhundert dokumentiert.

Verbreitungsgebiet

  • Fidschi
  • Niue
  • Wallis und Futuna
  • Amerikanisch-Samoa
  • Tonga

Quellen

  • Plants of the World Online (POWO)
  • Global Biodiversity Information Facility (GBIF)
  • Catalogue of Life

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

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