Hottle-Zürgelbaum (Celtis hottlei)

Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Celtis hottlei - Eigenschaften und botanische Fakten

In waldreichen Ökosystemen wächst Celtis hottlei als eindrucksvoller Laubbaum. Die Art gedeiht häufig im Unterstand oder in der mittleren Baumschicht feuchter bis laubabwerfender Wälder. Der Baum spielt eine wichtige ökologische Rolle bei der Nahrungsversorgung der lokalen Fauna.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • Ordnung Rosales
  • Familie Cannabaceae (Hanfgewächse)
  • Gattung Celtis (Zürgelbäume)
  • Art Celtis hottlei (Hottle-Zürgelbaum)

Lebendiger Puls

Morphologie

Die Blattspreiten von Celtis hottlei zeigen eine robuste Oberfläche. Charakteristisch bleiben die auffälligen Hauptnerven an der Blattbasis, die für diese Gattung typisch sind. Die Früchte sind kleine Steinfrüchte, die von einer fleischigen Schicht umgeben sind und im reifen Zustand eine deutliche Färbung annehmen.

Anwendungen

Die Früchte werden gerne von wildlebenden Tieren gefressen, welche dadurch wesentlich zur Samenverbreitung beitragen. Das Holz kann lokal für einfache Holzarbeiten verwendet werden.

Interessante Fakten

Jüngste taxonomische Überarbeitungen auf der Grundlage phylogenetischer Beweise haben Celtis hottlei fest in die Familie der Cannabaceae eingeordnet und von den echten Ulmengewächsen (Ulmaceae) unterschieden. Der Gattungsname Celtis geht auf das Altgriechische zurück, wo er ursprünglich von Plinius dem Älteren verwendet wurde, um einen süßfrüchtigen Lotus zu beschreiben. Die Fähigkeit der Pflanze, auf einer Vielzahl von Bodentypen zu gedeihen, macht sie zu einem hervorragenden Untersuchungsobjekt für Studien zur ökologischen Resilienz.

Verbreitungsgebiet

  • Belize
  • Guatemala
  • Honduras
  • Mexiko

Quellen

  • Plants of the World Online (POWO)
  • Global Biodiversity Information Facility (GBIF)

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

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