Leguan-Zürgelbaum (Celtis iguanaea)

Iguana hackberry Tala trepador Uña de gato Zarza blanca Snaky
#547142
#192C12
#8BAC77
#719458
#5A723D

Celtis iguanaea: Botanische Merkmale und Verbreitung

Die weiträumigen tropischen und subtropischen Gebiete des amerikanischen Doppelkontinents bilden den natürlichen Lebensraum für Celtis iguanaea. Diese mehrjährige, verholzende Kletterpflanze oder kleine Baumart aus der Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae) zeichnet sich durch markante, gebogene Dornen an ihren Zweigen aus. Ihr ausgedehntes Verbreitungsgebiet reicht vom US-Bundesstaat Florida im Norden über Mexiko und weite Teile Zentralamerikas bis tief nach Südamerika.

Die Pflanze besiedelt unterschiedliche Habitate und hat sich hervorragend an verschiedene klimatische Bedingungen in Wald- und Buschlandschaften angepasst. Aufgrund ihrer kletternden Wuchsform und wehrhaften Bewehrung bildet sie oft undurchdringliche Dickichte, die vielen Tierarten Schutz bieten. Früher wurde die oft als Celtis ehrenbergiana geführte Pflanze als eigenständige Art angesehen, gilt heute jedoch nach neueren taxonomischen Einordnungen als Synonym.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • Ordnung Rosales
  • Familie Cannabaceae (Hanfgewächse)
  • Gattung Celtis (Zürgelbäume)
  • Art Celtis iguanaea (Leguan-Zürgelbaum)

Lebendiger Puls

Morphologie

Die Blätter von Celtis iguanaea sind länglich-oval geformt und erreichen eine Länge von fünf bis zehn Zentimetern bei einer Breite von zwei bis fünf Zentimetern. Im Gegensatz zu vielen anderen Vertretern der Gattung ist die Blattbasis nicht asymmetrisch, sondern abgerundet oder herzförmig ausgebildet. Der Blattrand variiert von ganzrandig bis gesägt oder gekerbt, während die Blattspitze eher kurz zugespitzt zuläuft.

Die Blüten entwickeln sich in achselständigen, rispenartigen Zymen entlang der dornigen Zweige. Aus diesen unauffälligen Blüten reifen rundliche bis ovale Steinfrüchte heran, die an kleinen Stielen hängen. Diese essbaren Früchte haben einen Durchmesser von zehn bis vierzehn Millimetern und weisen im reifen Zustand meist eine gelblich-orange bis rötliche Färbung auf.

Interessante Fakten

Die Art hat eine weitreichende ethnobotanische Bedeutung und ist in verschiedenen Regionen Lateinamerikas unter zahllosen lokalen Namen wie 'Tala gateador', 'Uña de gato' oder in Brasilien als 'Gurrupiá' bekannt. Auf den ABC-Inseln in der Karibik wird sie in der Papiamento-Sprache meist 'Rambèshi' oder 'Palu di Djuku' genannt. Die fleischigen, süßlichen Früchte dienen sowohl Vögeln als auch kleinen Säugetieren als lebenswichtige Nahrungsressource in trockenen Jahreszeiten.

Verbreitungsgebiet

  • Vereinigte Staaten
  • Mexiko
  • Brasilien
  • Argentinien
  • Kolumbien

Quellen

  • Plants of the World Online (POWO)
  • Flora Mesoamericana
  • Global Biodiversity Information Facility (GBIF)

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

Смотрите также