Koreanischer Zürgelbaum (Celtis koraiensis)

Korean hackberry Каркас корейский
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Koreanischer Zürgelbaum (Celtis koraiensis): Morphologie und Ökologie

In den Steppen und Trockenwäldern Ostasiens erhebt sich der Koreanische Zürgelbaum (Celtis koraiensis) als markantes und anpassungsfähiges Gehölz. Dieser bis zu 15 Meter hohe, laubabwerfende Baum besiedelt bevorzugt sonnige bis lichtschattige Standorte auf mäßig nährstoffreichen Böden. Er ist ein charakteristischer Bestandteil der Flora der Koreanischen Halbinsel sowie der nördlichen und zentralen Provinzen Chinas. Die Art gehört zur Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae) und zeichnet sich durch eine gute Frosthärte aus.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • Ordnung Rosales
  • Familie Cannabaceae (Hanfgewächse)
  • Gattung Celtis (Zürgelbäume)
  • Art Celtis koraiensis (Koreanischer Zürgelbaum)

Lebendiger Puls

Morphologie

Der Stamm von Celtis koraiensis ist von einer dunkelgrauen Rinde bedeckt, während die jungen, anfangs behaarten Zweige mit kleinen Korkporen versehen sind. Die rundlich-eiförmigen Laubblätter werden 7 bis 12 Zentimeter lang, besitzen eine schwach herzförmige Basis und weisen einen grob gezähnten Rand auf. Im Herbst reifen kugelig-ellipsoide, dunkelorange gefärbte Steinfrüchte heran, die an kurzen Stielen hängen und einen graubraunen Kern umschließen.

Blütezeit

April bis Mai

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Name
Dez

Anwendungen

Das Holz des Koreanischen Zürgelbaums wird nur sehr selten für weitreichende wirtschaftliche Zwecke genutzt. In seinem natürlichen Verbreitungsgebiet findet das Material gelegentlich als Brennstoff oder für die Konstruktion einfacher landwirtschaftlicher Arbeitsgeräte Verwendung.

Interessante Fakten

Die Samen des Koreanischen Zürgelbaums weisen eine ausgeprägte Samenruhe auf, die für eine erfolgreiche Keimung eine Kaltstratifikation erfordert. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass die Keimrate durch die Zugabe von Gibberellinsäure deutlich gesteigert werden kann. Die formelle Erstbeschreibung der Art publizierte der japanische Botaniker Takenoshin Nakai im Jahr 1909.

Verbreitungsgebiet

  • China
  • Nordkorea
  • Südkorea

Quellen

  • POWO (Plants of the World Online)
  • GBIF (Global Biodiversity Information Facility)
  • Tropicos
  • WFO (World Flora Online)

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

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