Brasilianischer Zürgelbaum
Celtis brasiliensis
Ein laubabwerfender Baum oder kletternder Strauch aus Südamerika, der zur Familie der Hanfgewächse gehört.
Majestätisch erhebt sich Celtis mildbraedii in den feuchten, halbimmergrünen Wäldern sowie den Küstenwäldern Afrikas. Ursprünglich den Ulmengewächsen (Ulmaceae) zugeordnet, wird die Art heute phylogenetisch zur Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae) gezählt. Das natürliche Verbreitungsgebiet dieser Pflanze erstreckt sich von Westafrika bis in den Sudan und reicht im Süden über die Demokratische Republik Kongo bis nach Mosambik, Simbabwe und Südafrika.
In den dichten Wäldern Ghanas, Ugandas und weiterer zentralafrikanischer Staaten tritt sie häufig als dominierende Baumart auf. Ökologisch spielt Celtis mildbraedii eine äußerst wichtige Rolle im Ökosystem, da sie unter anderem Primaten als wertvolle Nahrungsquelle dient. Trotz ihrer weiten Verbreitung im tropischen Afrika gilt sie in den südlichsten Bereichen ihres Habitats als eher seltene Erscheinung.
Die Wuchsform von Celtis mildbraedii variiert je nach genauen Standortbedingungen, wobei der Baum beachtliche Höhen von 3 bis zu 55 Metern erreichen kann. Der gerade Stamm bleibt meist auf einem großen Teil seiner Länge astfrei und entwickelt einen Durchmesser von 30 bis 100 Zentimetern. Charakteristisch für diese Art sind die flexiblen, dunkelgrünen Laubblätter, die eine markant herabhängende Wuchsform aufweisen.
Zur Fruchtreife entwickelt der Baum kleine Steinfrüchte, die sich in einem auffälligen Rot färben. Diese Früchte sind ein wichtiges Erkennungsmerkmal für die Artbestimmung in der freien Wildbahn. Botaniker weisen darauf hin, dass keimfähige Samen am natürlichen Standort oft nur schwer zu finden sind.
Das Holz von Celtis mildbraedii zeichnet sich durch seine hohe Qualität aus und wird im Verbreitungsgebiet häufig als Nutzholz gehandelt und exportiert. In Uganda ist der Baum ein fester Bestandteil der lokalen Forstwirtschaft und liefert starkes Baumaterial für verschiedene Konstruktionen.
Neben der holzwirtschaftlichen Nutzung haben Rinde und Blätter eine große Bedeutung in der traditionellen Medizin. Sie enthalten spezifische pflanzliche Wirkstoffe mit sedierenden Eigenschaften, die von lokalen Gemeinschaften therapeutisch genutzt werden.
In den feuchten laubabwerfenden Wäldern Ghanas wächst die Art häufig in enger Vergesellschaftung mit dem Afrikanischen Mahagoni (Khaya ivorensis) und dem Abachi-Baum (Triplochiton scleroxylon). Eine ökologische Studie im Budongo Forest Reserve in Uganda zeigte ein äußerst gesundes Regenerationsmuster der Populationen, bedingt durch das exzellente Verhältnis von Sämlingen zu ausgewachsenen Bäumen.
Obwohl der Baum im tropischen Afrika weit verbreitet ist, existierten 2009 in Südafrika fast keine Baumschulen, die diese seltene Pflanze züchteten. Zu den südlichsten bekannten Exemplaren zählen einige wenige Individuen im Pigeon Valley Natural Heritage Park in Durban sowie im Ilanda Wilds Nature Reserve.
Celtis brasiliensis
Ein laubabwerfender Baum oder kletternder Strauch aus Südamerika, der zur Familie der Hanfgewächse gehört.
Celtis gomphophylla
Ein weit verbreiteter Baum aus der Familie der Hanfgewächse, der in vielen Teilen Afrikas heimisch …
Celtis madagascariensis
Ein sommergrüner Baum aus der Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae), der endemisch auf Madagaskar vorkommt.
Celtis aurantiaca
Ein laubabwerfender Baum aus der Familie der Hanfgewächse, der in Ostasien beheimatet ist.