Schriftmuster-Zürgelbaum (Celtis opegrapha)

Каркас африканский
Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Celtis opegrapha: Merkmale und Botanik

Unter den laubabwerfenden Gehölzen Afrikas sticht diese Art durch ihre elegante Wuchsform und ökologische Wichtigkeit hervor. Sie fügt sich harmonisch in verschiedene Landschaftsformen ein, von bewaldeten Savannen bis hin zu Flussufern.

Als Mitglied der Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae) teilt Celtis opegrapha viele Eigenschaften mit anderen Zürgelbäumen. Ihr ausladendes Kronendach bietet Lebensraum und Schatten für zahlreiche Tierarten auf dem afrikanischen Kontinent.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • Ordnung Rosales
  • Familie Cannabaceae (Hanfgewächse)
  • Gattung Celtis (Zürgelbäume)
  • Art Celtis opegrapha (Schriftmuster-Zürgelbaum)

Lebendiger Puls

Morphologie

Der Baum erreicht oft stattliche Höhen und entwickelt einen kräftigen, geraden Stamm. Die Rinde ist typischerweise hellgrau und verhältnismäßig glatt, zeigt jedoch mit zunehmendem Alter markante horizontale Rillen und Auswüchse.

Die Blätter sind wechselständig, einfach und weisen die für die Gattung charakteristische asymmetrische Basis auf. Sie besitzen auffällige Blattadern und verfärben sich vor dem Laubfall oft in leuchtende Gelbtöne.

Die Blüten sind winzig, grünlich und meist unscheinbar. Sie entwickeln sich zu kleinen, runden Steinfrüchten, die an langen Stielen hängen und bei Reife dunkelbraun bis rötlich werden.

Blütezeit

Spätsommer bis Frühjahr

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Name
Dez

Anwendungen

Das Holz dieser Zürgelbaumart ist mittelschwer und recht elastisch. In lokalen Gemeinschaften wird es traditionell für die Herstellung von Möbeln, Werkzeugen und Haushaltsgegenständen verwendet.

Darüber hinaus hat der Baum einen hohen ökologischen Wert. Die dichten Baumkronen dienen vielen Vogelarten als Nistplatz, während die süßlichen Früchte eine geschätzte Nahrungsquelle für Vögel und kleine Säugetiere darstellen.

Interessante Fakten

  • Einige afrikanische Zürgelbäume gelten in verschiedenen lokalen Kulturen als spirituell bedeutsam und werden oft als Schattenbäume an Versammlungsorten gepflanzt.
  • Die Blätter können bei bestimmten Witterungsbedingungen von verschiedenen Schmetterlingsraupen als primäre Nahrungsquelle genutzt werden.
  • Obwohl sie heute zu den Cannabaceae zählen, weisen die Blätter deutliche morphologische Ähnlichkeiten mit denen der Ulmen (Ulmus) auf.

Verbreitungsgebiet

  • Южно-Африканская Республика
  • Кения
  • Танзания

Quellen

  • POWO (Plants of the World Online)
  • WFO (World Flora Online)
  • GBIF (Global Biodiversity Information Facility)
  • Tropicos

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

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