Pazifischer Zürgelbaum (Celtis pacifica)

Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Celtis pacifica: Eigenschaften des pazifischen Zürgelbaums

Der französische Botaniker Jules Émile Planchon widmete sich im Jahr 1848 der Erstbeschreibung von Celtis pacifica. Die Art reiht sich in die evolutionär vielfältige Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae) ein und bereichert die komplexe Systematik der Zürgelbäume. Durch ihre spezifischen physiologischen Anpassungen gedeiht diese Pflanze erfolgreich in ihren bevorzugten natürlichen Habitaten.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • Ordnung Rosales
  • Familie Cannabaceae (Hanfgewächse)
  • Gattung Celtis (Zürgelbäume)
  • Art Celtis pacifica (Pazifischer Zürgelbaum)

Lebendiger Puls

Morphologie

Die Laubblätter dieser Art weisen unverkennbar die gattungstypischen Merkmale auf, zu denen vor allem eine leicht bis stark asymmetrische Basis gehört. Die Blattnervatur ist in der Regel dreizählig aufgebaut und verläuft markant strukturiert über die Blattoberfläche. Der Wuchs formt sich im Laufe der Jahre zu einem dichten, strauchartigen bis baumartigen Habitus mit einer fein verzweigten Krone.

Die Reproduktion erfolgt über sehr kleine, radiärsymmetrische Blüten, die vorwiegend an den frischen, neuen Trieben erscheinen. Daraus entwickeln sich nach einiger Zeit fleischige Steinfrüchte von geringer Größe. Wenn diese im reifen Zustand abfallen, werden sie von bodenlebenden Tieren oder Vögeln verzehrt, die so die harten Samen verbreiten.

Anwendungen

In Wald- und Küstenökosystemen übernimmt Celtis pacifica außerordentlich wichtige Funktionen bei der Stabilisierung des Bodens und der lokalen Regulierung des Mikroklimas. Das dichte und tiefe Wurzelsystem schützt das Erdreich effektiv vor Erosion durch Wind und Wasser. Gleichzeitig bietet das dichte Blattwerk wertvolle Habitatsstrukturen für unzählige wirbellose Tiere.

Interessante Fakten

Der gewählte Namenszusatz pacifica gibt einen sehr deutlichen geografischen Hinweis auf die pazifischen Verbreitungszentren, in denen historische Pflanzensammler die Holotypen fanden. Innerhalb der Gattung Celtis, die weltweit in gemäßigten, subtropischen und tropischen Zonen vorkommt, repräsentiert diese Art die bemerkenswerte Radiation der Pflanzen auf isoliertere Landmassen. Botanische Studien nutzen solche Arten oft, um historische Ausbreitungswege von windbestäubten Baumarten über Ozeane hinweg zu rekonstruieren.

Quellen

  • Plants of the World Online (POWO)
  • Global Biodiversity Information Facility (GBIF)
  • World Flora Online (WFO)

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

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