Petén-Zürgelbaum (Celtis petenensis)

Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Celtis petenensis: Botanik, Verbreitung und Merkmale

Unter dem dichten Blätterdach neotropischer Wälder wächst Celtis petenensis als ein robuster und ökologisch wertvoller Baum heran. Cyrus Longworth Lundell beschrieb diese Art im Jahr 1942 erstmals wissenschaftlich präzise für die Fachwelt. Als Mitglied der Hanfgewächse (Cannabaceae) fügt sich die Pflanze perfekt in die tropischen und subtropischen Waldlandschaften Mittelamerikas ein.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • Ordnung Rosales
  • Familie Cannabaceae (Hanfgewächse)
  • Gattung Celtis (Zürgelbäume)
  • Art Celtis petenensis (Petén-Zürgelbaum)

Lebendiger Puls

Morphologie

Der Baum entwickelt einen stabilen Stamm und eine weitreichende Krone mit dichtem Blattwerk. Die wechselständigen Laubblätter zeigen die für Zürgelbäume absolut charakteristische Asymmetrie an der Blattbasis. Von diesem basalen Punkt strahlen typischerweise drei stark ausgeprägte Hauptnerven über die gesamte Blattspreite aus.

Während der Fortpflanzungsphase bildet die Pflanze eher unauffällige, grünliche Blütenstände aus. Da sie windbestäubt sind, verzichten sie auf farbenprächtige Kronblätter oder starken Duft. Nach der erfolgreichen Befruchtung reifen kleine, kugelige Steinfrüchte heran, die einen einzelnen harten Samen enthalten.

Anwendungen

Das Holz vieler neotropischer Zürgelbäume wird von der lokalen Bevölkerung gelegentlich für einfache Bauzwecke oder als robustes Brennholz genutzt. Viel bedeutsamer ist jedoch die weitreichende ökologische Funktion von Celtis petenensis im natürlichen Waldgefüge. Die nährstoffreichen Früchte stellen eine essenzielle Ressource für unzählige karibische und mittelamerikanische Vogelarten dar.

Interessante Fakten

Das spezifische Epitheton petenensis verweist geographisch auf das Petén-Becken im nördlichen Guatemala, einer stark bewaldeten Region mit außergewöhnlicher Biodiversität. Das weitläufige Verbreitungsgebiet dieser Art erstreckt sich jedoch erstaunlich weit über Guatemala hinaus. Es umfasst auch weite Teile der großen Antillen und erreicht sogar den Norden Südamerikas.

Verbreitungsgebiet

  • Mexiko
  • Belize
  • Guatemala
  • Nicaragua
  • Kuba
  • Jamaika
  • Puerto Rico
  • Kolumbien

Quellen

  • Plants of the World Online (POWO)
  • Global Biodiversity Information Facility (GBIF)
  • World Flora Online (WFO)
  • Tropicos

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

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