Philippinischer Zürgelbaum (Celtis philippinensis)

Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Celtis philippinensis: Charakteristik und Botanik

Den asiatisch-pazifischen Raum besiedelt Celtis philippinensis, eine auffällige Baumart aus der Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae). Die Pflanzen wachsen bevorzugt in feuchttropischen Niederungswäldern, küstennahen Gebieten sowie auf kalkhaltigen Böden und zeigen eine bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit an verschiedene tropische Habitate.

Die Erstbeschreibung dieser Spezies geht auf den spanischen Botaniker Francisco Manuel Blanco zurück. In ihrem natürlichen Ökosystem nimmt diese Art eine entscheidende Rolle ein, insbesondere durch die Bereitstellung von Nahrung und Lebensraum für zahlreiche Tierarten.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • Ordnung Rosales
  • Familie Cannabaceae (Hanfgewächse)
  • Gattung Celtis (Zürgelbäume)
  • Art Celtis philippinensis (Philippinischer Zürgelbaum)

Lebendiger Puls

Morphologie

Das Wachstumsmuster ist geprägt durch einen aufrechten, meist geraden Stamm, der an der Basis häufig ausgeprägte Brettwurzeln ausbildet. Diese Wurzelstrukturen verleihen den oft hochgewachsenen Bäumen in den meist weichen Tropenböden die nötige Stabilität.

Die etwas ledrigen, oval bis lanzettlich geformten Blätter verfügen über drei markante Hauptnerven, die vom Blattgrund ausgehen. Die sich nach der Blüte entwickelnden kugeligen Steinfrüchte nehmen während des Reifeprozesses eine auffällige rötliche bis fast schwarze Färbung an.

Anwendungen

Wie bei vielen anderen Arten der Gattung liefert der Baum ein Nutzholz, das in einigen Regionen lokal für einfache Konstruktionen oder zur Werkzeugherstellung eingesetzt wird. Die fleischigen Früchte dienen Vögeln und Fledertieren als essentielle Nahrungsquelle und fördern so die natürliche Samenverbreitung.

Interessante Fakten

Aufgrund seines riesigen Verbreitungsgebiets über mehrere Kontinente und isolierte Inseln hinweg weist Celtis philippinensis eine beträchtliche morphologische Variabilität auf, was zu zahlreichen Synonymen in der historischen botanischen Literatur führte.

Die Art ist bemerkenswert tolerant gegenüber alkalischen Böden und gedeiht häufig direkt auf freiliegendem Kalksteinkarst.

Verbreitungsgebiet

  • Philippinen
  • Indonesien
  • Malaysia
  • Australien

Quellen

  • Tropicos - Nomenklatorische Details und Veröffentlichungen.
  • Plants of the World Online (POWO) - Verbreitungsgebiete.
  • World Flora Online (WFO) - Botanische Daten.

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF

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