Brasilianischer Zürgelbaum
Celtis brasiliensis
Ein laubabwerfender Baum oder kletternder Strauch aus Südamerika, der zur Familie der Hanfgewächse gehört.
Celtis rigida ist ein immergrüner, rasch wachsender Baum oder großer Strauch, der in den tropischen und subtropischen Regionen Asiens, Australiens und des Pazifikraums beheimatet ist. Seinen lateinischen Artnamen rigida (was „steif“ oder „starr“ bedeutet) verdankt das Gehölz seinen festen, fast papierartig-rauen Blättern, mit denen es selbst der intensiven Sonneneinstrahlung offener Lichtungen problemlos standhält.
Wissenschaftlich beschrieben wurde die Pflanze im Jahr 1856 vom deutsch-niederländischen Botaniker Carl Ludwig Blume in seinem Werk Museum Botanicum Lugduno-Batavum anhand von Exemplaren aus dem malaiischen Archipel. In der modernen Systematik wird das Gehölz im arabischen Kontext der JSON-Daten der Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae) zugeordnet und ist in der botanischen Literatur eng mit dem Taxon Trema orientalis verknüpft.
Je nach Standortbedingungen und Wasserversorgung wächst Celtis rigida als reich verzweigter Großstrauch von wenigen Metern Höhe oder als stattlicher Baum mit einer ausladenden, lockeren Krone. Die Rinde ist glatt bis fein längsrissig, graubraun gefärbt und mit deutlichen Lentizellen besetzt — kleinen Korkporen, über die das lebende Gewebe im Stamm atmen kann.
Die jungen Zweige sind meist dicht mit feinen, anliegenden Härchen überzogen, die die empfindlichen Triebspitzen vor Austrocknung schützen. Die wechselständig angeordneten Blätter zeigen charakteristische Merkmale für das Überleben an vollsonnigen Standorten:
Die unscheinbaren, grünlich-weißen Blüten stehen in kurzen, achselständigen Zymen — verzweigten Blütenständen, die direkt aus den Blattachseln entspringen. Aus den befruchteten Blüten entwickeln sich kleine, kugelige Steinfrüchte von nur wenigen Millimetern Durchmesser, die bei voller Reife eine glänzend schwarze Farbe annehmen und jeweils einen einzelnen harten Steinkern umschließen.
In tropischen Regionen blüht die Art nahezu ganzjährig, in subtropischen Gebieten liegt der Schwerpunkt im Frühjahr und Frühsommer.
In seinen tropischen Ursprungsgebieten wird das Gehölz aufgrund seines extrem raschen Wachstums gezielt bei der Wiederaufforstung degradierter Flächen und zur raschen Beschattung junger Forst- und Agrarkulturen eingesetzt. Das weiche, leichte Holz liefert zudem eine sehr gleichmäßig brennende Holzkohle und wird regional als Rohstoff für die Papier- und Zellstoffgewinnung genutzt.
Darüber hinaus besitzt die zähe, faserreiche Innenrinde (das Phloem) eine hohe Reißfestigkeit. In der traditionellen Handwerkskunst ländlicher Regionen Südostasiens und Ozeaniens dient dieser Rindenbast seit langem zur Herstellung von haltbaren Schnüren, Seilen und Fischernetzen.
Celtis rigida gehört zu den ersten Gehölzen, die nach Erdrutschen, Stürmen oder Bränden offene, schutzlose Böden in den Tropen besiedeln. Um in dieser flirrenden Hitze ohne den schützenden Schatten eines geschlossenen Walddachs zu bestehen, greifen mehrere anatomische Details der Pflanze wie Zahnräder ineinander:
Diese präzise Abstimmung aus Blattanatomie, Wurzelsymbiose und Keimungsmechanismus ermöglicht es dem Baum, innerhalb kürzester Zeit ein schützendes Mikroklima aufzubauen, in dem später anspruchsvollere Baumarten des Regenwaldes Fuß fassen können.
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Celtis gomphophylla
Ein weit verbreiteter Baum aus der Familie der Hanfgewächse, der in vielen Teilen Afrikas heimisch …
Celtis caudata
Celtis caudata ist eine Pflanzenart der Gattung Celtis innerhalb der Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae).
Celtis chichape
Celtis chichape ist ein immergrüner Strauch oder kleiner Baum aus der Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae).