Ufer-Zürgelbaum (Celtis riparia)

Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Celtis riparia: Botanische Merkmale und ökologische Bedeutung

Entlang von Flussläufen und in feuchten Uferzonen wächst Celtis riparia als ökologisch wertvoller Vertreter der Zürgelbäume. Durch ihr ausgedehntes Wurzelsystem trägt die Pflanze maßgeblich zur Stabilisierung von Uferböden bei und bietet zahlreichen Insekten- und Vogelarten essenziellen Lebensraum. Innerhalb der Familie der Hanfgewächse zeichnet sich dieser Baum durch eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit gegenüber feuchten Substraten und temporären Überschwemmungen aus.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • Ordnung Rosales
  • Familie Cannabaceae (Hanfgewächse)
  • Gattung Celtis (Zürgelbäume)
  • Art Celtis riparia (Ufer-Zürgelbaum)

Lebendiger Puls

Morphologie

Der Stamm weist die für die Gattung typische raue, oft warzige Borke auf, die im Alter eine markante Textur entwickelt. Die wechselständigen Laubblätter zeigen eine asymmetrische Blattbasis, was als verlässliches Bestimmungsmerkmal herangezogen wird. Nach der unscheinbaren Windbestäubung reifen kleine, kugelige Steinfrüchte heran, die an relativ langen Stielen hängen.

Interessante Fakten

Das Artepitheton riparia stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „am Ufer befindlich“. Diese Namensgebung unterstreicht die starke Bindung der Art an aquatische und semiaquatische Ökosysteme.

Quellen

  • POWO (Plants of the World Online)
  • GBIF (Global Biodiversity Information Facility)
  • Tropicos

Technische Information

Externe Datenbanken: POWO, Tropicos

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