Sellow-Zürgelbaum (Celtis selloviana)

Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Celtis selloviana: Morphologie und botanische Merkmale

Als integraler Bestandteil der neotropischen Flora wächst Celtis selloviana bevorzugt in den Waldgebieten und Buschlandschaften Südamerikas. Benannt nach einem berühmten deutschen Entdecker, zeugt diese Pflanze von der reichen Forschungsgeschichte des Kontinents.

In ihrem natürlichen Habitat leistet die Art einen unschätzbaren Beitrag zur lokalen Biodiversität und bietet Schutz für unterschiedlichste Tierarten. Zudem beweist sie eine beachtliche Robustheit gegenüber schwankenden klimatischen Bedingungen.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • Ordnung Rosales
  • Familie Cannabaceae (Hanfgewächse)
  • Gattung Celtis (Zürgelbäume)
  • Art Celtis selloviana (Sellow-Zürgelbaum)

Lebendiger Puls

Morphologie

Die Blattarchitektur von Celtis selloviana ist geprägt durch einfache, zugespitzte Blätter, die oftmals die typische asymmetrische Basis der Zürgelbäume aufweisen. Die Blattadern treten besonders auf der Blattunterseite sehr deutlich und plastisch hervor.

An den feinen Zweigen bilden sich unscheinbare Blüten, die im Laufe der Vegetationsperiode zu fleischigen Früchten heranreifen. Die Äste weisen mitunter eine leicht raue oder kantige Struktur auf.

  • Blätter: Einfach strukturiert, mit einer teils leicht rauen Oberfläche.
  • Blüten: Sehr klein, grünlich und überwiegend windbestäubt.
  • Früchte: Entwickeln sich zu Steinfrüchten, die Tieren als Nahrung dienen.

Anwendungen

Ökologisch betrachtet fungiert diese Zürgelbaum-Art als wichtige Stütze im lokalen Nahrungsnetzwerk. Das Holz einiger regionaler Vertreter wird gelegentlich von der lokalen Bevölkerung genutzt, wenngleich es kaum kommerzielle Bedeutung im globalen Holzhandel hat.

Interessante Fakten

Der Name ehrt Friedrich Sello, der im 19. Jahrhundert unzählige Pflanzenbelege in Brasilien und Uruguay sammelte. Seine umfangreichen Sammlungen bilden bis heute eine unerlässliche Grundlage für das wissenschaftliche Verständnis der südamerikanischen Pflanzenwelt.

Verbreitungsgebiet

  • Brasilien
  • Uruguay

Quellen

  • Plants of the World Online (POWO)
  • Global Biodiversity Information Facility (GBIF)
  • World Flora Online (WFO)

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

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