Viermänniger Chinesischer Zürgelbaum
Eine asiatische Varietät des Chinesischen Zürgelbaums mit reduzierter Staubblattanzahl.
Im Herbst leuchten die kleinen, kugeligen Steinfrüchte in warmen Orange- und Rottönen und bieten zahlreichen Vogelarten eine willkommene Nahrungsquelle. Der Chinesische Zürgelbaum (Celtis sinensis) stammt ursprünglich aus den gemäßigten und subtropischen Zonen Ostasiens, wo er oft an Hängen und in Flusstälern zu finden ist. Diese Baumart aus der Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae) beeindruckt durch ihre ausladende, breite Krone und ihr schnelles Wachstum in jungen Jahren.
Dank seiner bemerkenswerten Widerstandsfähigkeit gegenüber Wind, Trockenheit und städtischer Verschmutzung hat sich Celtis sinensis auch außerhalb seiner Heimat etabliert. In vielen Teilen der Welt wird er als attraktiver Schattenspender in Parks und entlang von Straßen geschätzt. In einigen Regionen, wie Teilen Australiens, breitet er sich jedoch stark aus und gilt als invasiv.
Celtis sinensis wächst als laubabwerfender Baum, der Wuchshöhen von durchschnittlich 20 Metern, vereinzelt auch bis zu 25 Metern erreicht. Der Stamm besitzt eine dunkelgraue bis graubraune, relativ glatte Rinde, die im Alter unregelmäßig und leicht rissig werden kann. Die breite und dichte Krone wird von kräftigen, gut verzweigten Ästen gebildet.
Die wechselständig angeordneten Blätter zeichnen sich durch folgende Merkmale aus:
Die unscheinbaren, gelblich-grünen Blüten erscheinen im Frühjahr zeitgleich mit dem Laubaustrieb. Daraus entwickeln sich bis zum Herbst kugelige Steinfrüchte mit einem Durchmesser von 5 bis 8 Millimetern, die sich zur Reifezeit im September oder Oktober dunkelorange bis rotbraun färben.
Die Blütezeit erstreckt sich über das zeitige Frühjahr und fällt meist mit dem Blattaustrieb zusammen.
Aufgrund seines dichten Blattwerks und der ausladenden Krone wird Celtis sinensis in Ostasien und anderen gemäßigten Klimazonen häufig als Zier- und Straßenbaum gepflanzt. Er bietet hervorragenden Schatten und verträgt städtische Luftverschmutzung sowie verdichtete Böden gut, weshalb er in der Landschaftsarchitektur sehr geschätzt wird.
Das harte und widerstandsfähige Holz sowie andere Pflanzenteile finden vielseitige Verwendung:
Zudem sind die süßlich schmeckenden Früchte essbar, während sich aus den Samen ein Schmieröl gewinnen lässt.
Celtis sinensis ist tief in der Kultur und Geschichte Ostasiens verwurzelt und spielt eine wichtige Rolle im lokalen Ökosystem. Einige bemerkenswerte Fakten umfassen:
Eine asiatische Varietät des Chinesischen Zürgelbaums mit reduzierter Staubblattanzahl.
Eine Varietät des Chinesischen Zürgelbaums mit charakteristischer Blattaderung.
Celtis brasiliensis
Ein laubabwerfender Baum oder kletternder Strauch aus Südamerika, der zur Familie der Hanfgewächse gehört.
Celtis gomphophylla
Ein weit verbreiteter Baum aus der Familie der Hanfgewächse, der in vielen Teilen Afrikas heimisch …
Celtis madagascariensis
Ein sommergrüner Baum aus der Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae), der endemisch auf Madagaskar vorkommt.
Celtis aurantiaca
Ein laubabwerfender Baum aus der Familie der Hanfgewächse, der in Ostasien beheimatet ist.