Tessmanns Zürgelbaum (Celtis tessmannii)

Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Celtis tessmannii: Botanische Eigenschaften und Lebensraum

Den dichten tropischen Regenwald Zentralafrikas bereichert Celtis tessmannii als stattlicher Baum aus der Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae). Die erste wissenschaftliche Beschreibung dieser bemerkenswerten Art erfolgte im Jahr 1915 durch den englischen Botaniker Alfred Barton Rendle. Als integriertes Element der tropischen Flora trägt der Laubbaum maßgeblich zur immensen strukturellen Vielfalt der feuchtwarmen äquatorialen Wälder bei.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • Ordnung Rosales
  • Familie Cannabaceae (Hanfgewächse)
  • Gattung Celtis (Zürgelbäume)
  • Art Celtis tessmannii (Tessmanns Zürgelbaum)

Lebendiger Puls

Morphologie

Wie nahezu alle etablierten Vertreter dieser weltweit verbreiteten Gattung wächst auch diese Pflanzenart als robuste verholzende Form und bildet im Alter einen kräftigen Hauptstamm aus. Die spezifischen morphologischen Ausprägungen des dichten Laubes und der Blütenstände folgen dabei streng dem bewährten Grundbauplan der Zürgelbäume, der sich durch markante asymmetrische Blattbasen und eher unscheinbare Blütenstände auszeichnet.

Interessante Fakten

Obwohl es sich um eine überwiegend wild wachsende und der breiten Öffentlichkeit wenig bekannte Art handelt, weist Celtis tessmannii interessante Besonderheiten in ihrer botanischen Klassifizierung auf:

  • Äquatoriale Verbreitung: Ihr natürlicher Lebensraum umfasst einen sehr spezifischen biogeografischen Gürtel auf dem afrikanischen Kontinent, der Länder wie Kamerun, Gabun, Äquatorialguinea, die Zentralafrikanische Republik, die Republik Kongo und die Demokratische Republik Kongo einschließt.
  • Nomenklaturgeschichte: In historischen Aufzeichnungen und taxonomischen Sammlungen wurde diese Pflanze auch ausführlich unter dem heterotypischen Synonym Celtis brieyi identifiziert, das fünf Jahre später, im Jahr 1920, vom belgischen Botaniker Émile De Wildeman unabhängig beschrieben wurde.
  • Botanische Neudefinition: Traditionell wurde die Gattung Celtis weitgehend in die Familie der Ulmaceae eingeordnet, aber strenge taxonomische Analysen und molekulare Untersuchungen führten schließlich zur formalen Übertragung der Art in die Familie der Cannabaceae.

Verbreitungsgebiet

  • Demokratische Republik Kongo
  • Äquatorialguinea
  • Gabun
  • Kamerun
  • Republik Kongo
  • Zentralafrikanische Republik

Quellen

  • Plants of the World Online (POWO)
  • Global Biodiversity Information Facility (GBIF)

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

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