Viermänniger Zürgelbaum (Celtis tetrandra)

Vierstämmer-Zürgelbaum Nilgiri-Ulme
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Celtis tetrandra: Ökologie, Nutzung und Verbreitung

In der artenreichen Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae) nimmt Celtis tetrandra, regional auch als Nilgiri-Ulme bekannt, eine bedeutende ökologische Rolle ein. Das natürliche Verbreitungsgebiet dieser Art erstreckt sich über den indischen Subkontinent, das südliche China, Südostasien und den westlichen Teil Indonesiens. Die Bäume wachsen bevorzugt in mesophytischen Mischwäldern, in Flusstälern und an Berghängen in Höhenlagen von 700 bis 1.500 Metern.

Die Art zeigt eine bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Waldökosysteme in subtropischen und tropischen Klimazonen Asiens.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • Ordnung Rosales
  • Familie Cannabaceae (Hanfgewächse)
  • Gattung Celtis (Zürgelbäume)
  • Art Celtis tetrandra (Viermänniger Zürgelbaum)

Lebendiger Puls

Morphologie

Es handelt sich um einen laubabwerfenden Baum, der Wuchshöhen von bis zu 30 Metern erreicht. Die graue bis weißliche Rinde ist weitgehend glatt und weist gelegentlich querverlaufende Falten auf. Die einfachen, wechselständigen Blätter besitzen eine eiförmig-lanzettliche bis rhombische Form mit einem deutlich gezähnten Rand in der oberen Hälfte.

Die purpurfarbenen Blüten treten in dichten Trauben auf, wobei die rein männlichen Blüten vier Staubblätter aufweisen. Die kugelförmige, bei Reife orangebraune Steinfrucht erreicht einen Durchmesser von 7 bis 8 Millimetern und ist von einer mehligen Pulpa umgeben.

Anwendungen

Die dünne und leicht süßliche Fruchtpulpe dient der lokalen Bevölkerung als Nahrungsquelle. Aus dem widerstandsfähigen Holz der Pflanze können zudem starke Fasern gewonnen werden. Darüber hinaus schreiben traditionelle Heilkundler in Asien verschiedenen Pflanzenteilen medizinische Eigenschaften zu.

Interessante Fakten

Trotz der klaren botanischen Zugehörigkeit zur Gattung der Zürgelbäume wird die Pflanze im englischsprachigen Raum häufig als „Nilgiri elm“ (Nilgiri-Ulme) bezeichnet. Der Samen in der Steinfrucht weist vier deutliche Längsrippen auf und zeichnet sich durch eine spitz zulaufende Form aus.

Verbreitungsgebiet

  • Indien
  • China
  • Indonesien
  • Pakistan
  • Malaysia
  • Bangladesch
  • Thailand
  • Vietnam
  • Myanmar
  • Bhutan
  • Nepal
  • Laos

Natürliche Varietäten

Quellen

  • Plants of the World Online (POWO)
  • Global Biodiversity Information Facility (GBIF)
  • Flora of China

Technische Information

Taxonsynonyme: Celtis napalensis, Celtis kunmingensis, Celtis salvatiana, Celtis alpina, Celtis formosana, Sponia tetrandra, Celtis serotina, Celtis xizangensis, Celtis hamiltonii, Celtis acata, Celtis yunnanensis

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

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