Toka-Zürgelbaum (Celtis toka)

Ganki Bul garab Ngamiya
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Celtis toka: Botanik, Eigenschaften und Morphologie

In den weiten Savannen der Sudan-Sahel-Zone prägt Celtis toka als mittelgroßer Baum das Landschaftsbild maßgeblich.

Die Spezies zählt zur Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae) und zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit aus.

Während sie bevorzugt an Flussläufen und Bächen gedeiht, kann sie auch in deutlich trockeneren Habitaten überleben und kommt im Osten bis in den Jemen und nach Saudi-Arabien vor.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • Ordnung Rosales
  • Familie Cannabaceae (Hanfgewächse)
  • Gattung Celtis (Zürgelbäume)
  • Art Celtis toka (Toka-Zürgelbaum)

Lebendiger Puls

Morphologie

Dieser Laubbaum kann eine stattliche Höhe von bis zu 25 Metern erreichen.

Der zylindrische Stamm wird von einer recht kompakten Krone gekrönt und weist oft schmale Brettwurzeln auf. Eine hellgraue, glatte Rinde schützt das Holz, wobei das Abblättern dünner Schuppen charakteristische braune Flecken hinterlässt.

Das einfache Laub besitzt eine ledrige und raue Oberfläche mit einer breit eiförmigen Kontur. Auffällig sind die asymmetrischen, gelbgrünen Blütenachsen, aus denen sich später rundliche, etwa 8 bis 11 Millimeter messende Steinfrüchte mit gräulichem Kern bilden.

Anwendungen

Die lokale Bevölkerung der afrikanischen Verbreitungsgebiete schätzt diesen Baum als vielseitige Ressource.

Sein Rindenmaterial wird traditionell zur Herstellung robuster Matten verwendet, während das harte Holz als wertvolles Brennmaterial dient. Zudem spielt die Pflanze eine zentrale Rolle in der Volksmedizin, wo Auszüge aus der Rinde und den Wurzeln bei diversen Beschwerden zum Einsatz kommen.

Interessante Fakten

Die Spaltöffnungen der Blätter weisen eine besondere Zellstruktur auf, die botanisch als anisocytisch bezeichnet wird.

Dank ihrer außergewöhnlichen Stresstoleranz vermag die Pflanze weit abseits rettender Wasserläufe in isolierten und extremen Trockenhabitaten zu überdauern.

Verbreitungsgebiet

  • Senegal
  • Gambia
  • Guinea
  • Mali
  • Burkina Faso
  • Niger
  • Tschad
  • Sudan
  • Südsudan
  • Äthiopien
  • Eritrea
  • Somalia
  • Uganda
  • Zentralafrikanische Republik
  • Kamerun
  • Nigeria
  • Benin
  • Togo
  • Elfenbeinküste
  • Ghana
  • Saudi-Arabien
  • Jemen

Quellen

  • Plants of the World Online (POWO)
  • Global Biodiversity Information Facility (GBIF)
  • Tropicos

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

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