Dreinerviger Zürgelbaum (Celtis trinervia)

Guanasa Guasiriano Hueso Ramón de costa Ramón de sierra
Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Celtis trinervia: Botanische Eigenschaften und Verbreitung

Der Baum zeichnet sich durch seine charakteristischen, dreinervigen Blätter aus, die ihm auch sein spezifisches Epitheton verliehen haben. Er gehört zur Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae) und wächst bevorzugt in feuchten Waldgebieten auf Kalksteinfelsen. In seinen natürlichen Habitaten erreicht dieser Laubbaum oft mittlere Höhen im Kronendach.

Die Art spielt eine wichtige ökologische Rolle in ihren heimischen Ökosystemen in den Neotropen. Sie bietet wertvolle Nahrungsressourcen für die lokale Fauna und trägt zur strukturellen Diversität der Wälder bei.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • Ordnung Rosales
  • Familie Cannabaceae (Hanfgewächse)
  • Gattung Celtis (Zürgelbäume)
  • Art Celtis trinervia (Dreinerviger Zürgelbaum)

Lebendiger Puls

Morphologie

Es handelt sich um einen unbewehrten Baum, der eine Wuchshöhe von 10 bis 15 Metern erreicht und eine graue, glatte Rinde aufweist. Die Blätter sind schmal eiförmig-lanzettlich, papierartig und besitzen eine lang zugespitzte Spitze sowie eine verschmälerte Basis.

Die Blätter messen typischerweise 4 bis 13 Zentimeter in der Länge und 2 bis 7,5 Zentimeter in der Breite. Zu den wichtigsten Merkmalen gehören:

  • Gesägte Blattränder.
  • Drei auffällige Hauptnerven ab der Blattbasis.
  • Kahl bis spärlich behaarte Blattoberseite.
  • Leicht behaarte Blattunterseite.

Die zymösen Blütenstände tragen an der Basis männliche Blüten mit fünf Kelchblättern und fünf Staubblättern. Nahe der Spitze befinden sich perfekte (zwittrige) Blüten mit einem ungestielten Fruchtknoten.

Die Frucht ist fast kugelig und erreicht 8 bis 10 Millimeter im Durchmesser. Zur Reife nimmt sie eine auffällige violett-schwarze Färbung an und ist an der Spitze spärlich behaart bis kahl.

Blütezeit

Juni

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Name
Dez

Anwendungen

Aufgrund seines natürlichen Vorkommens in feuchten Waldökosystemen spielt der Baum eine vorwiegend ökologische Rolle. Eine kommerzielle oder großflächige anthropogene Nutzung ist botanisch nicht prominent dokumentiert.

Mögliche traditionelle Verwendungen in den Heimatregionen umfassen:

  • Verwertung des Holzes für einfache lokale Konstruktionen.
  • Nutzung als Brennholz in ländlichen Gebieten.
  • Einsatz als Schattenspender in naturnahen Landschaften.

Interessante Fakten

Der wissenschaftliche Artname trinervia bezieht sich direkt auf die deutlichen drei Blattadern, die an der Basis der Blätter entspringen. Diese Eigenschaft erleichtert die botanische Identifikation im Feld enorm.

Zusätzlich weist die Art folgende Besonderheiten auf:

  • Sie wächst oft direkt auf felsigen Kalksteinausbissen in feuchtwarmen Gebieten.
  • Die Art gedeiht auch in geringen Höhenlagen, wie Sammlungen aus Nicaragua auf rund 100 Metern über dem Meeresspiegel belegen.
  • Die dunklen Steinfrüchte dienen als wichtige Nahrungsquelle für fruchtfressende Vögel.

Verbreitungsgebiet

  • Mexiko
  • Belize
  • Guatemala
  • Nicaragua
  • Kaimaninseln
  • Kuba
  • Dominikanische Republik
  • Haiti
  • Jamaika
  • Puerto Rico
  • Kolumbien
  • Amerikanische Jungferninseln
  • Britische Jungferninseln

Quellen

  • POWO (Plants of the World Online)
  • GBIF (Global Biodiversity Information Facility)
  • WFO (World Flora Online)
  • Tropicos

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

Смотрите также