Ur-Mädchenhaarbaum
Ginkgoites
Eine weit verbreitete fossile Formgattung aus der Familie der Ginkgoaceae, die vom späten Karbon bis …
Im mittleren Jura florierte diese heute ausgestorbene Samenpflanze aus der Familie der Ginkgogewächse in der Region des heutigen Usbekistans. Ihre versteinerten Überreste wurden nahe der Stadt Angren entdeckt und bieten wertvolle Einblicke in die Vielfalt der urzeitlichen Flora.
Die Gattung umfasst ausschließlich die Typusart Grenana angrenica, welche im Jahr 1990 von der Paläobotanikerin Samylina erstbeschrieben wurde. Zunächst wurden die fossilen Blätter fälschlicherweise den Samenfarnen zugeordnet.
Die morphologische Rekonstruktion von Grenana stützt sich auf charakteristische fossile Blätter und spezialisierte Samenorgane. Diese zeigen eine enge Verwandtschaft zu anderen frühen Ginkgoales.
Ein interessantes Kapitel der paläobotanischen Forschung betrifft die historische Fehlklassifikation dieser Pflanze. Aufgrund der charakteristisch geformten Blätter ordneten Wissenschaftler die Funde anfangs den Samenfarnen (Pteridospermopsida) zu.
Erst spätere detaillierte Untersuchungen der Reproduktionsorgane machten deutlich, dass es sich um einen echten Vertreter der Ginkgoales handelt. Die Funde stammen ausschließlich aus den jurassischen Ablagerungen Zentralasiens.
Externe Datenbanken: GBIF
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Eine ausgestorbene Gattung der Ginkgopflanzen, die vom Perm bis zur Kreidezeit weltweit verbreitet war und …
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Eine kleine, stark gefährdete Araukarien-Art aus den rauen Bergregionen im Süden Neukaledoniens.