Blanchets Rostrote Simaba
Eine botanische Varietät aus Brasilien, bekannt für ihre charakteristische rostfarbene Behaarung.
Mit ihrer charakteristischen rostfarbenen Behaarung prägt Simaba ferruginea die Vegetation verschiedener Trockenwälder und Savannen Südamerikas. Die Art ist in Kolumbien sowie in weiten Teilen Brasiliens beheimatet. Sie wächst bevorzugt im trockenen Cerrado-Biom unter starker Sonneneinstrahlung.
Diese Pflanze bildet meist kräftige Sträucher oder kleine Bäume aus. Das auffälligste Kennzeichen ist die dichte, rostbraune Behaarung (Trichome) an jungen Zweigen, Blattstielen und Blütenständen. Die gefiederten Blätter besitzen mehrere Paare von ledrigen Blättchen mit ausgeprägter Aderung.
Die Blütenökologie weist folgende Charakteristika auf:
In der pharmazeutischen Forschung ist die Art aufgrund ihrer Bitterstoffe von Interesse. Die Rinde enthält biologisch aktive Quassinoide, die entzündungshemmende Eigenschaften aufweisen können. Traditionell nutzen lokale Gemeinschaften Auszüge der Pflanze bei Magen-Darm-Beschwerden.
Der wissenschaftliche Name bezieht sich auf das lateinische Wort ferrugo für Eisenrost, was auf die Färbung der Pflanzenhaare anspielt. Erstbeschrieben wurde die Art vom französischen Botaniker Augustin Saint-Hilaire während seiner Forschungsreisen in Brasilien. Die rostfarbene Behaarung dient der Pflanze vermutlich als Schutz vor übermäßiger Verdunstung und intensiver UV-Strahlung.
Eine botanische Varietät aus Brasilien, bekannt für ihre charakteristische rostfarbene Behaarung.