Blanchets Rostrote Simaba (Simaba ferruginea var. blanchetii)
Simaba ferruginea var. blanchetii: Botanische Varietät im Porträt
Im Nordosten Brasiliens, insbesondere im Bundesstaat Bahia, bewohnt diese Varietät trockene bis halbtrockene Gebiete. Sie fügt sich nahtlos in die dortige Caatinga-Vegetation ein. Sammler schätzen die historischen Belege, die wichtige biogeografische Muster aufzeigen.
Taxonomie
- ∟ царство Plantae
- ∟ Abteilung Tracheophytes
- ∟ Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
- ∟ Angiosperms
- ∟ mesangiosperms
- ∟ eudicots
- ∟ Superrosids
- ∟ rosids
- ∟ malvids
- ∟ Ordnung Sapindales
- ∟ Familie Simaroubaceae (Bittereschengewächse)
- ∟ Gattung Simaba (Simaba-Baum)
- ∟ Art Simaba ferruginea (Rostfarbene Simaba)
- ∟ Varietät Simaba ferruginea var. blanchetii (Blanchets Rostrote Simaba)
Morphologie
Die Pflanze wächst als verholzender Strauch. Zu den wichtigsten morphologischen Merkmalen gehören:
- Markante, rostbraune Behaarung an jungen Zweigen
- Wechselständig angeordnete und gefiederte Blätter
- Kleine Blüten mit fein behaarten Blütenblättern
Anwendungen
In der regionalen Volksheilkunde finden Auszüge der Rinde Anwendung bei fiebrigen Erkrankungen. Die enthaltenen Quassinoide verleihen allen Pflanzenteilen einen extrem bitteren Geschmack. Diese Verbindungen stehen auch im Fokus pharmazeutischer Vorstudien.
Interessante Fakten
Der Name blanchetii ehrt den Schweizer Naturforscher Jacques Samuel Blanchet. Er sammelte im 19. Jahrhundert zahlreiche Pflanzen im Nordosten Brasiliens und trug erheblich zur Erfassung der neotropischen Flora bei.
Verbreitungsgebiet
- Brasilien
Quellen
- Plants of the World Online (POWO)
- World Flora Online (WFO)
- Tropicos