Hubers Guayana-Simaba (Simaba guianensis subsp. huberi)
Simaba guianensis subsp. huberi: Botanische Details
Die botanische Vielfalt des Amazonasbeckens umfasst unter anderem Simaba guianensis subsp. huberi. Dieses Taxon kommt in den dichten Wäldern Brasiliens vor und bevorzugt schattige Standorte. Es wächst vor allem auf gut entwässerten Böden des Tieflandes.
Taxonomie
- ∟ царство Plantae
- ∟ Abteilung Tracheophytes
- ∟ Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
- ∟ Angiosperms
- ∟ mesangiosperms
- ∟ eudicots
- ∟ Superrosids
- ∟ rosids
- ∟ malvids
- ∟ Ordnung Sapindales
- ∟ Familie Simaroubaceae (Bittereschengewächse)
- ∟ Gattung Simaba (Simaba-Baum)
- ∟ Art Simaba guianensis (Guayana-Simaba)
- ∟ Unterart Simaba guianensis subsp. huberi (Hubers Guayana-Simaba)
Morphologie
Die Unterart wächst als verholzender Strauch oder kleiner Baum. Sie unterscheidet sich von anderen Unterarten durch die spezifische Form der Fiederblätter und die feine Behaarung der jungen Triebe. Die Blättchen haben eine glänzende Oberseite und eine matte Unterseite.
Die winzigen, zwittrigen Blüten sind in lockeren Rispen angeordnet. Ihre Blütenblätter sind cremefarben oder leicht gelblich. Die resultierenden Steinfrüchte dienen verschiedenen Tierarten als Nahrungsquelle.
Anwendungen
Phytochemische Analysen zeigen, dass diese Unterart reich an bioaktiven Quassinoiden ist. Diese Verbindungen werden auf ihre potenziellen medizinischen Eigenschaften hin untersucht. Eine direkte wirtschaftliche Nutzung findet derzeit nicht statt.
Interessante Fakten
Diese Unterart wurde zu Ehren des Schweizer Botanikers Jacques Huber benannt, der bedeutende Beiträge zur Erforschung der Flora des Amazonasgebiets geleistet hat. Die Pflanze zeigt eine hohe Anpassung an die spezifischen Mikroklimata tropischer Wälder.
Verbreitungsgebiet
- Brasilien
- Kolumbien
- Peru
Quellen
- Plants of the World Online (POWO)
- World Flora Online (WFO)
- Global Biodiversity Information Facility (GBIF)
- Tropicos.org, Missouri Botanical Garden