Typische Guayana-Simaba (Simaba guianensis var. typica)

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Simaba guianensis var. typica | Infos und Merkmale

In den feuchten und schattigen Tiefen der südamerikanischen Regenwälder verbirgt sich eine Pflanze von bemerkenswerter Bitterkeit. Die Rede ist von Simaba guianensis var. typica, einer Varietät, die sich hervorragend an das dichte Unterholz angepasst hat.

Einheimische Gemeinschaften nutzen die ausgeprägten Eigenschaften dieser Pflanze seit Generationen für traditionelle Zwecke. Vor allem in den unberührten Gebieten von Guyana und Brasilien ist Simaba guianensis var. typica ein fester Bestandteil der lokalen Flora.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • malvids
  • Ordnung Sapindales
  • Familie Simaroubaceae (Bittereschengewächse)
  • Gattung Simaba (Simaba-Baum)
  • Art Simaba guianensis (Guayana-Simaba)
  • Varietät Simaba guianensis var. typica (Typische Guayana-Simaba)

Morphologie

Simaba guianensis var. typica wächst als verholzender Strauch oder kleiner Baum im Unterholz tropischer Primärwälder. Ihre Struktur ist durch charakteristische anatomische Anpassungen an Lichtmangel und hohe Luftfeuchtigkeit geprägt.

  • Blätter: Die wechselständig angeordneten Blätter sind unpaarig gefiedert, wobei die einzelnen Fiederblättchen eine ledrige Textur aufweisen und auf der Oberseite glänzend dunkelgrün sind.
  • Blüten: Die kleinen, unscheinbaren Blüten stehen in endständigen oder achselständigen Rispen und weisen meist eine weißliche bis gelblich-grüne Färbung auf.
  • Früchte: Aus den befruchteten Blüten entwickeln sich steinfruchtartige Sammelfrüchte, die bei Reife eine bräunliche oder rötliche Färbung annehmen.

Anwendungen

Traditionell werden Extrakte aus der extrem bitteren Rinde und den Wurzeln von Simaba guianensis var. typica in der Volksmedizin Südamerikas zur Behandlung von Fieber und Malaria eingesetzt. Zudem finden Zubereitungen Anwendung bei Verdauungsbeschwerden und als allgemeines Stärkungsmittel.

Interessante Fakten

Die extreme Bitterkeit der Pflanze wird durch sogenannte Quassinoide verursacht, die als natürlicher Schutz gegen Fraßfeinde dienen. Diese chemischen Verbindungen sind im gesamten Pflanzenreich für ihre biologische Aktivität bekannt und Gegenstand moderner pharmakologischer Forschungen.

Verbreitungsgebiet

  • Französisch-Guayana
  • Guyana
  • Suriname
  • Brasilien

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos