Graue Simarouba (Simarouba glauca)

Paradiesbaum Lakshmi Taru Paradise Tree
#8AA633
#272D12
#5F742C
#455A10
#9FBC60

Simarouba glauca: Paradiesbaum im Porträt

Mit seiner auffälligen glänzenden Belaubung und der hohen Anpassungsfähigkeit prägt Simarouba glauca die Ökosysteme der tropischen Regionen Amerikas.

Dieser immergrüne Baum erreicht beachtliche Höhen und dient in vielen Regionen als wichtige Quelle für nahrhafte Öle. Zudem schätzen lokale Gemeinschaften seine Widerstandsfähigkeit gegenüber extremen Trockenperioden.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • malvids
  • Ordnung Sapindales
  • Familie Simaroubaceae (Bittereschengewächse)
  • Gattung Simarouba (Simaruba)
  • Art Simarouba glauca (Graue Simarouba)

Lebendiger Puls

Botanische Illustration

Botanische Illustration
Фото: BioDivLibrary / Лицензия: Public Domain Mark

Morphologie

Die Blätter dieses Baumes zeichnen sich durch eine tiefgrüne, stark glänzende Oberfläche aus, die dem Laub ein fast lackiertes Aussehen verleiht. Die paarig gefiederten Blätter können eine Länge von bis zu 40 Zentimetern erreichen.

Im Frühjahr entwickeln sich endständige Rispen mit zahlreichen kleinen, gelblich-weißen Blüten, die eine wichtige Nahrungsquelle für Bestäuber darstellen. Aus den Blüten reifen ovale Steinfrucht-Früchte heran, die sich bei Reife dunkelviolett bis schwarz färben.

Blütezeit

Spätwinter bis Frühling

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Name
Dez

Anwendungen

Aus den Samen des Baumes wird ein hochwertiges, essbares Öl gewonnen, das in der lokalen Küche sowie zur Herstellung von Seifen und Kosmetika dient. Das leichte, aber dennoch robuste Holz findet Verwendung im leichten Holzbau und bei der Herstellung von Papierhalbstoffen.

In der traditionellen Medizin werden Rindenextrakte zur Behandlung von Malaria und Ruhr geschätzt, was auf die enthaltenen Bitterstoffe zurückzuführen ist.

Interessante Fakten

Wegen seiner außergewöhnlichen Heilwirkung gegen Amöbenruhr erlangte der Baum während der Kolonialzeit Berühmtheit unter dem Namen Ruhrrinde.

In Indien wurde die Art gezielt zur Aufforstung von degradierten Böden und zur Gewinnung von Biokraftstoffen eingeführt.

Verbreitungsgebiet

  • Florida
  • Guatemala
  • Honduras
  • Costa Rica
  • Nicaragua
  • Panama
  • El Salvador
  • Belize

Natürliche Varietäten

Quellen

  • POWO: Plants of the World Online
  • WFO: World Flora Online
  • GBIF: Global Biodiversity Information Facility

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos