Kurz-Götterbaum
Ailanthus kurzii
Ein stattlicher Götterbaum der tropischen und subtropischen Wälder Südostasiens und Südchinas.
Weit über die trockenen Agrarlandschaften und Flussufer Indiens erhebt sich dieser stattliche Laubbaum, der eine tragende Rolle im Erosionsschutz spielt. Durch seine enorme Widerstandsfähigkeit prägt er das Landschaftsbild vieler halbtrockener Regionen Südasiens.
Die lokale Bevölkerung schätzt die Art nicht nur als Grenzmarkierung für landwirtschaftliche Flächen, sondern auch wegen ihrer vielseitigen Nutzbarkeit. Seine Anpassungsfähigkeit macht ihn zu einem wertvollen Element moderner Agroforstsysteme.
Mit einer Wuchshöhe von bis zu 25 Metern gehört dieser laubabwerfende Riese zu den markantesten Erscheinungen seiner Heimatregionen. Der Stamm besitzt eine hellgraue, im Alter zunehmend raue Borke.
Zu den wesentlichen Merkmalen gehören:
Die medizinische Verwendung der Rinde und Blätter besitzt in den asiatischen Heilsystemen eine lange Tradition. Als Fiebermittel (Febrifugum) sowie bei Erkrankungen der Atemwege wie Asthma und Bronchitis findet die Rinde Anwendung.
Weitere praktische Einsatzbereiche umfassen:
In der Sprache Tamil wird der Baum aufgrund des intensiven, unangenehmen Geruchs seiner Blätter auch als „Pi-Nari Maram“ bezeichnet. Zudem stellt die Pflanze die primäre Nahrungsquelle für die Raupen der Nachtfalterart Phyllocnistis hagnopa dar.
Ailanthus kurzii
Ein stattlicher Götterbaum der tropischen und subtropischen Wälder Südostasiens und Südchinas.
Ailanthus vilmoriniana
Ein dekorativer Laubbaum aus Westchina, der sich durch eine intensiv rote, behaarte Blattrachis und feine …
Ailanthus triphysa
Ein großer, immergrüner Regenwaldbaum aus Asien und Australien, bekannt für sein geschätztes Halmaddi-Harz.
Ailanthus giraldii
Ein imposanter, bis zu 30 Meter hoher laubabwerfende Baum aus den Bergwäldern Chinas.