Götterbäume (Ailanthus)

Götterbaum
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Götterbäume (Ailanthus) – Merkmale, Verwendung und Ökologie

Die Gattung Ailanthus fasziniert Botaniker durch ihr extrem schnelles Wachstum und ihre bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit. Ursprünglich stammen diese laubabwerfenden Bäume aus den warm-gemäßigten bis tropischen Regionen Asiens und Nordaustraliens. Heute sind sie weltweit sowohl als Ziergehölze als auch als problematische Neophyten bekannt.

Viele Arten dieser Gruppe gedeihen auf nährstoffarmen Böden und besiedeln rasch gestörte Flächen. Ihre Pioniereigenschaften ermöglichen es ihnen, heimische Gehölze in kürzester Zeit zu verdrängen.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms (Mesangiospermen)
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • malvids
  • Ordnung Sapindales
  • Familie Simaroubaceae (Bittereschengewächse)
  • Gattung Ailanthus (Götterbäume)

Lebendiger Puls

Morphologie

Die Vertreter der Gattung Ailanthus weisen eine Reihe charakteristischer morphologischer Merkmale auf, die sie von anderen Baumgruppen unterscheiden.

  • Wuchsform: Es handelt sich um sommergrüne, meist rasch wachsende Bäume mit einer charakteristischen graubraunen, gefurchten Rinde.
  • Laubblätter: Die Blätter sind wechselständig angeordnet, unpaarig gefiedert und können eine beachtliche Länge erreichen. Sie bestehen aus 13 bis 41 Fiederblättchen, die an der Basis drüsige Zähne aufweisen.
  • Blüten: Die Pflanzen sind zweihäusig (diözisch) getrenntgeschlechtlich. Die kleinen, grünlichen bis gelblichen Blüten stehen in großen, end- oder seitenständigen Rispen.
  • Früchte: Als Ausbreitungsorgane dienen geflügelte Nussfrüchte (Samaras), bei denen der flache Samen in der Mitte des Flügels liegt.

Anwendungen

In ihren Herkunftsgebieten werden Rinde und Blätter traditionell für medizinische Zwecke genutzt. Die Blätter dienen zudem als Futterquelle für die Seidenraupe Samia cynthia, die robuste Ailanthus-Seide produziert.

Im urbanen Raum pflanzt man die Bäume wegen ihrer Resistenz gegen das Stadtklima. Ihre unkontrollierte Ausbreitung erfordert jedoch heute oft regulierende Maßnahmen.

Interessante Fakten

Interessanterweise verströmen die männlichen Blüten und zerriebene Blätter einen intensiven, oft als unangenehm empfundenen Geruch. Nach dem Zweiten Weltkrieg breiteten sich Götterbäume rasant auf Trümmergrundstücken europäischer Großstädte aus.

Zudem sind viele Pflanzenteile schwach giftig und können bei Hautkontakt allergische Reaktionen hervorrufen. Dies erfordert besondere Vorsicht bei Schnittarbeiten im Garten.

Verbreitungsgebiet

  • Asien
  • Australien

Natürliche Varietäten

Art
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Der Götterbaum (Ailanthus altissima) ist ein extrem schnell wachsender, anspruchsloser Laubbaum aus China, der weltweit als invasive Art gilt und …

Quellen

  • Plants of the World Online (POWO)
  • Global Biodiversity Information Facility (GBIF)
  • World Flora Online (WFO)

Technische Information

Taxonsynonyme: Pongelion

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

Siehe auch

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