Indischer Götterbaum (Ailanthus pongelion)

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Ailanthus pongelion – Herkunft und taxonomische Bedeutung

Unter dem Namen Ailanthus pongelion beschrieb Johann Friedrich Gmelin eine Pflanze, die eng mit der Art Ailanthus triphysa verwandt ist. Diese Erstbenennung beruht auf historischen Berichten aus dem südlichen Indien. In der modernen Systematik gilt die Bezeichnung meist als Synonym.

Das tropische Gehölz wächst vor allem in feuchten Waldgebieten Asiens. Es trotzt schwierigen Bodenverhältnissen und ist gut an das feucht-warme Klima angepasst.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms (Mesangiospermen)
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • malvids
  • Ordnung Sapindales
  • Familie Simaroubaceae (Bittereschengewächse)
  • Gattung Ailanthus (Götterbäume)
  • Art Ailanthus pongelion (Indischer Götterbaum)

Lebendiger Puls

Morphologie

Ailanthus pongelion ist ein schnellwüchsiger, laubabwerfender Baum, der Höhen von bis zu 45 Metern erreichen kann, getragen von einem geraden Stamm mit glatter, grau-brauner Rinde. Die Krone ist typischerweise ausladend und offen, was dem Sonnenlicht ermöglicht, durch das Blätterdach zu filtern.

Die botanische Struktur der Art zeichnet sich durch mehrere Hauptmerkmale aus:

  • Laub: Die Blätter sind unpaarig gefiedert, messen 30 bis 60 Zentimeter in der Länge und weisen 10 bis 25 Fiederblattpaare auf. Jedes Fiederblättchen ist deutlich asymmetrisch und sichelförmig (falkat) und läuft in eine feine Spitze aus.
  • Blüten: Kleine, grünlich-gelbe Blüten sind in großen endständigen oder achselständigen Rispen angeordnet und locken eine Vielzahl von Insektenbestäubern an.
  • Früchte und Samen: Der Baum bildet längliche Samaras (Flügelfrüchte) aus, die 5 bis 8 Zentimeter lang sind. Diese papierartigen, geflügelten Früchte erleichtern die Windausbreitung des zentral gelegenen einzelnen Samens.

Anwendungen

Aufgrund der taxonomischen Nähe zu Ailanthus triphysa wird das Holz lokal für Schnitzarbeiten und die Herstellung von Alltagsgegenständen geschätzt. Die Rinde findet manchmal Verwendung in der traditionellen asiatischen Heilkunde.

Eine großflächige forstwirtschaftliche oder kommerzielle Nutzung ist jedoch nicht bekannt. Die Gewinnung erfolgt meist direkt aus Wildbeständen.

Interessante Fakten

Der Name leitet sich von der indischen Bezeichnung 'Pongelion' ab, die bereits im historischen Werk Hortus Malabaricus dokumentiert wurde. Solche Beschreibungen halfen den europäischen Forschern bei der Katalogisierung der asiatischen Flora.

Heute verweisen fast alle modernen botanischen Datenbanken bei diesem Taxon auf die bekanntere Art Ailanthus triphysa.

Verbreitungsgebiet

  • Indien

Quellen

  • Plants of the World Online (POWO)
  • Global Biodiversity Information Facility (GBIF)
  • International Plant Names Index (IPNI)

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

Siehe auch

Hoher Götterbaum

Hoher Götterbaum

Ailanthus excelsa

Ein großer, laubabwerfender Baum Südasiens, geschätzt für den Erosionsschutz, seine medizinische Verwendung und als Feinstaubfilter.