Humboldt-Araukarie
Araucaria humboldtensis
Eine kleine, stark gefährdete Araukarien-Art aus den rauen Bergregionen im Süden Neukaledoniens.
In den ultramafischen Böden der südlichen Provinz Neukaledoniens wurzelt Araucaria goroensis tief in der mineralreichen Erde. Diese seltene Nadelbaumart wurde lange Zeit für eine phänotypische Variante einer anderen Spezies gehalten, bis molekulare Studien 2017 ihre genetische Eigenständigkeit bewiesen.
Die majestätischen Bäume prägen vor allem das Landschaftsbild auf dem Goro-Plateau und in angrenzenden Regionen. Wegen des extrem langsamen Wachstums und weitreichender Bergbauaktivitäten gelten die Wildbestände heute als massiv bedroht.
Die immergrünen Bäume erreichen Wuchshöhen von 15 bis 30 Metern und bilden typischerweise nur einen einzigen geraden Stamm mit einer kandelaberförmigen Krone aus. Bemerkenswert ist die äußere aschgraue Rinde, die in horizontalen Streifen abblättert und eine dunkelrote innere Schicht enthüllt.
Die Nadelblätter adulter Exemplare sind breit lanzettlich, leicht gebogen und an der Unterseite auffallend glänzend. Araucaria goroensis ist einhäusig getrenntgeschlechtig, wobei sich die zylindrischen männlichen Zapfen während der Reifezeit von Grün zu Braun verfärben.
Juli
Diese faszinierende und isolierte Pflanzenart weist in ihrer natürlichen Umgebung mehrere bemerkenswerte Besonderheiten auf.
Araucaria humboldtensis
Eine kleine, stark gefährdete Araukarien-Art aus den rauen Bergregionen im Süden Neukaledoniens.
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