Humboldt-Araukarie
Araucaria humboldtensis
Eine kleine, stark gefährdete Araukarien-Art aus den rauen Bergregionen im Süden Neukaledoniens.
Die üppigen Urwälder der Oberkreide im heutigen Neuseeland beheimateten Araucaria taieriensis. Paläobotanische Forschungen in der Region des östlichen Otago haben diese prähistorische Art aus dem Dunkel der Erdgeschichte geholt. Anhand fossiler Überreste lässt sich belegen, dass dieser Nadelbaum Teil eines komplexen Ökosystems am Rande des urzeitlichen Kontinents war.
Die morphologische Struktur basiert auf der Analyse fossilisierter Makroreste. Die Pflanze wies steife, spiralig angeordnete Blätter auf, die charakteristisch für mesozoische Nadelwälder waren. Die Fortpflanzungsorgane bestanden aus dichten Zapfen mit Schuppen, die an das damalige gemäßigte Klima angepasst waren und typisch für die Familie der Araucariaceae sind.
Die Erstbeschreibung dieser ausgestorbenen Konifere erfolgte 1995 durch den Paläontologen Mike Pole. Ihre Entdeckung trug maßgeblich zum Verständnis der spätkreidezeitlichen Flora auf der südlichen Hemisphäre bei.
Araucaria humboldtensis
Eine kleine, stark gefährdete Araukarien-Art aus den rauen Bergregionen im Süden Neukaledoniens.
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