Gabel-Fächer-Mädchenhaarbaum (Baiera furcata)

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Baiera furcata – fossile gymnosperme Blattfunde des Mesozoikums

Fossile Blattabdrücke von Baiera furcata bieten wichtige Erkenntnisse über die Vegetation des Mesozoikums. Diese prähistorische Pflanzengattung besiedelte weite Teile der Erdoberfläche während der Trias und des Juras. Reste dieser fossilen Art sind in kohleführenden Formationen Eurasiens ein häufiger Bestandteil urzeitlicher Ablagerungen.

Die Art zeichnet sich durch extrem tief eingeschnittene Blätter aus. Systematisch repräsentiert diese Form einen hochgradig spezialisierten Blatttypus innerhalb der fossilen gymnospermen Flora.

Taxonomie

  • ∟ царство Plantae
  • ∟ Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • ∟ Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • ∟ Überklasse Gymnospermae (Nacktsamer)
  • ∟ Klasse Ginkgoopsida (Ginkgopflanzen)
  • ∟ Ordnung Ginkgoales (Ginkgopflanzen)
  • ∟ Familie Ginkgoaceae (Ginkgogewächse)
  • ∟ Gattung Baiera (Fächer-Mädchenhaarbaum)
  • ∟ Art Baiera furcata (Gabel-Fächer-Mädchenhaarbaum)

Lebendiger Puls

Morphologie

Die Blätter weisen eine tiefe, mehrfache dichotome Teilung auf, die ihnen ein fast bandartiges Aussehen verleiht. Jedes Blatt ist in schmale Segmente unterteilt, die sich fächerartig ausbreiten. Die Anzahl der Gabelungen variiert je nach Entwicklungsstadium des Blattes.

Typische anatomische Merkmale umfassen:

  • Blattspreite: Tief in linealische Segmente zerschlitzt.
  • Adern: Mehrere parallele Adern pro Segment, die sich dichotom verzweigen.
  • Basis: Keilförmig zulaufend und fließend in den kurzen Blattstiel übergehend.

Interessante Fakten

Funde von Baiera furcata wurden in verschiedenen Ablagerungen in Asien und Europa dokumentiert. Diese breite geografische Streuung zeigt, dass die Pflanze in feuchten, gemäßigten Klimazonen des Mesozoikums florierte. Die schmalen Blattsegmente könnten eine Anpassung an veränderte Umweltbedingungen gewesen sein.

  • Mesozoische Funde: Nachweise in mehreren kontinentalen Ablagerungen.
  • Leitfossil-Charakter: Wichtig für die Bestimmung des Alters kontinentaler Schichten.
  • Erhaltung: Häufige Reste in Tonschiefern nahe prähistorischer Gewässer.

Verbreitungsgebiet

  • Japan
  • China
  • Deutschland

Quellen

  • Taylor, T. N., Taylor, E. L., & Krings, M. (2009). Paleobotany: The Biology and Evolution of Fossil Plants. Academic Press.
  • Fossilworks: Baiera furcata.

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