Goldunterseite Kahlwerdende Brandisia (Brandisia glabrescens var. hypochrysa)

Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Brandisia glabrescens var. hypochrysa: Botanische Merkmale

Als seltene botanische Varietät zeichnet sich Brandisia glabrescens var. hypochrysa durch ihre markante Behaarung und ihr begrenztes natürliches Vorkommen aus. Diese verholzende Pflanze wächst vorwiegend in den warmgemäßigten bis subtropischen Bergregionen Asiens.

Ihr wissenschaftliches Epitheton verweist auf die charakteristische Färbung und Struktur der Blattunterseiten. Botaniker schätzen das Taxon für seine evolutionäre Anpassung an feuchte Hanglagen.

Taxonomie

  • ∟ царство Plantae
  • ∟ Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • ∟ Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • ∟ Angiosperms
  • ∟ mesangiosperms (Mesangiospermen)
  • ∟ eudicots
  • ∟ asterids
  • ∟ Ordnung Lamiales
  • ∟ Familie Orobanchaceae
  • ∟ Gattung Brandisia (Brandis-Strauch)
  • ∟ Art Brandisia glabrescens (Verkahlende Brandisia)
  • ∟ Varietät Brandisia glabrescens var. hypochrysa (Goldunterseite Kahlwerdende Brandisia)

Lebendiger Puls

Morphologie

Brandisia glabrescens var. hypochrysa wächst als aufrechter, teils klimmender Strauch und erreicht Wuchshöhen von bis zu 2,5 Metern. Die jungen Zweige, Blattstiele und Kelche sind dicht mit bräunlich-gelben Sternhaaren bedeckt.

Die Blätter stehen gegenständig angeordnet an kurzen Stielen. Die ledrigen Blattspreiten weisen eine eiförmige bis länglich-lanzettliche Form auf und zeigen auf der Unterseite die namensgebende, goldgelbe Behaarung.

  • Blüten: Die Blüten stehen einzeln in den Blattachseln und besitzen einen glockenförmigen Kelch.
  • Krone: Die rötliche Blütenkrone erreicht eine Länge von bis zu 2,8 Zentimetern und ist außen dicht behaart.
  • Früchte: Nach der Befruchtung entwickeln sich eiförmige Kapseln, die ebenfalls sternhaarig besetzt sind.

Blütezeit

Spätherbst bis Spätwinter (November bis Februar)

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Name
Dez

Anwendungen

Aufgrund des wilden Charakters und der Seltenheit findet diese Varietät keine kommerzielle Verwendung im Gartenbau. Sie dient primär der botanischen Forschung zur Untersuchung der Evolution von Gebirgspflanzen.

Interessante Fakten

Die auffällige Behaarung der Unterseite dient vermutlich als Verdunstungsschutz in sonnigen Höhenlagen. Zudem schützt die dichte Schicht aus Sternhaaren vor gefräßigen Insekten.

Verbreitungsgebiet

  • China
  • Myanmar

Quellen

  • POWO: Plants of the World Online
  • WFO: World Flora Online
  • GBIF: Global Biodiversity Information Facility

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

Siehe auch

Bitterholzbaum

Bitterholzbaum

Picrasma

Eine Gattung sommergrüner Bäume und Sträucher aus der Familie der Bittereschengewächse, bekannt für ihre ausgeprägte …

Echte Araukarien

Echte Araukarien

Araucaria sect. Araucaria

Araucaria sect. Araucaria ist eine botanische Sektion innerhalb der Gattung der Araukarien. Sie umfasst markante …

Affenbaum

Affenbaum

Araucaria

Die Araukarien sind eine faszinierende Gattung immergrüner Koniferen, die als lebende Fossilien gelten. Sie stammen …