Behaarter Stachliger Zürgelbaum (Celtis aculeata var. pubescens)

Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Celtis aculeata var. pubescens: Wissenswertes zur wilden Zürgelbaum-Varietät

Mit ihren charakteristischen weichen Haaren und gebogenen Dornen bereichert Celtis aculeata var. pubescens das Unterholz neotropischer Wälder.

Diese Wildpflanze wächst vor allem als kletternder Strauch oder kleiner Baum und besiedelt verschiedene Lebensräume von Mexiko bis ins tropische Südamerika.

Vögel und Reptilien schätzen die kleinen Früchte als wichtige Nahrungsquelle in ihrem natürlichen Habitat.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • Ordnung Rosales
  • Familie Cannabaceae (Hanfgewächse)
  • Gattung Celtis (Zürgelbäume)
  • Art Celtis aculeata (Stacheliger Zürgelbaum)
  • Varietät Celtis aculeata var. pubescens (Behaarter Stachliger Zürgelbaum)

Lebendiger Puls

Morphologie

Das auffälligste Merkmal von Celtis aculeata var. pubescens ist die dichte Behaarung der jungen Triebe und Blattunterseiten.

Die Blätter sind wechselständig angeordnet, eiförmig bis elliptisch geformt und weisen am Blattrand eine feine Zähnung auf.

An den Zweigknoten befinden sich paarweise angeordnete, scharf zurückgebogene Dornen, die der Pflanze als Kletterhilfe dienen.

Die unscheinbaren, grünlich-gelben Blüten stehen in achselständigen Zymen und entwickeln sich zu kleinen, gelben bis orangefarbenen Steinkapseln.

Blütezeit

Die Blütezeit erstreckt sich hauptsächlich über das Frühjahr und den Sommer, kann jedoch in feuchten tropischen Regionen ganzjährig erfolgen.

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Name
Dez

Anwendungen

In der traditionellen Volksmedizin der Herkunftsgebiete finden Auszüge aus Rinde und Blättern gelegentlich Anwendung bei Atemwegserkrankungen.

Die reifen Früchte weisen ein süßliches Fruchtfleisch auf und dienen in Notzeiten als Nahrung für die indigene Bevölkerung.

Zudem spielt das dichte Geäst eine wichtige ökologische Rolle als Schutzraum und Nistplatz für verschiedene Vogelarten.

Interessante Fakten

  • Die stark gebogenen Dornen erinnern an Hahnensporen, weshalb die Pflanze im portugiesischen Sprachraum oft als espora-de-galo bezeichnet wird.
  • Reife Früchte werden besonders gerne von Leguanen gefressen, was sich im Epitheton der Hauptart widerspiegelt.
  • Die behaarte Oberfläche der Blätter dient als Schutz vor Verdunstung in trockeneren Phasen.

Verbreitungsgebiet

  • Mexiko
  • Brasilien
  • Argentinien
  • Kolumbien
  • Paraguay

Quellen

  • Plants of the World Online (POWO)
  • Global Biodiversity Information Facility (GBIF)
  • World Flora Online (WFO)

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

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