Dickblättriger Zürgelbaum (Celtis crassifolia)

Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Celtis crassifolia: Botanik, Morphologie und Eigenschaften

Die Laubbaumart Celtis crassifolia bereichert als Vertreter der Zürgelbäume unterschiedliche Ökosysteme. In der botanischen Nomenklatur verweist das Artepitheton crassifolia auf die charakteristischen, vergleichsweise dicken Blätter dieser Pflanze. Wie zahlreiche verwandte Arten erfüllt auch dieses Gehölz eine wichtige ökologische Funktion, da es Vögeln und Insekten als wertvolle Nahrungsquelle sowie als Lebensraum dient.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • Ordnung Rosales
  • Familie Cannabaceae (Hanfgewächse)
  • Gattung Celtis (Zürgelbäume)
  • Art Celtis crassifolia (Dickblättriger Zürgelbaum)

Lebendiger Puls

Morphologie

Der Baum zeichnet sich durch eine gut ausgebildete, verzweigte Krone und einen kräftigen Stamm aus. Die Rinde zeigt typischerweise die für viele Zürgelbäume charakteristische, korkartige Struktur mit auffälligen, warzenähnlichen Auswüchsen.

Die Laubblätter stehen wechselständig an den Zweigen und besitzen eine asymmetrische Basis. Auffällig ist die namensgebende, relativ derbe und dicke Blattspreite, deren Blattrand häufig gesägt ist.

Die unscheinbaren Blüten entwickeln sich im Frühjahr und werden durch den Wind bestäubt. Daraus reifen kleine, kugelige Steinfrüchte heran, die von einer dünnen, fleischigen Hülle umgeben sind und im Reifezustand oft eine dunkle Färbung annehmen.

Blütezeit

Frühjahr

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Name
Dez

Anwendungen

In ihren natürlichen Verbreitungsgebieten haben Zürgelbäume eine gewisse Bedeutung in der Landschaftsgestaltung und zur Verhinderung von Bodenerosion. Ihr tief reichendes Wurzelsystem festigt den Untergrund und macht sie zu nützlichen Pionierpflanzen.

Das Holz dieser Arten ist oft elastisch und widerstandsfähig, weshalb es historisch gelegentlich für die Herstellung von Werkzeugstielen verwendet wurde. Zudem dienen die Früchte vielen Vogelarten als wichtige Nahrungsquelle, was die Bäume für ökologische Pflanzungen attraktiv macht.

Interessante Fakten

Ein bemerkenswertes Merkmal vieler Zürgelbäume ist ihre Fähigkeit, auch unter schwierigen Bodenbedingungen und bei Trockenheit zu gedeihen. Diese Trockenheitstoleranz macht sie zu interessanten Studienobjekten im Hinblick auf klimatische Veränderungen.

Der wissenschaftliche Gattungsname Celtis wurde bereits in der Antike verwendet und geht auf den griechischen Gelehrten Plinius zurück. Er bezeichnete damit ursprünglich eine in Afrika beheimatete Baumart mit süßen Früchten, bevor der Name später auf diese Gattung übertragen wurde.

Verbreitungsgebiet

  • Vereinigte Staaten von Amerika
  • Kanada

Natürliche Varietäten

Quellen

  • POWO (Plants of the World Online)
  • GBIF (Global Biodiversity Information Facility)
  • Tropicos

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

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