Dickblättriger Zürgelbaum Maulbeerblättriger (Celtis crassifolia var. morifolia)

Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Celtis crassifolia var. morifolia – Beschreibung und Merkmale

Die botanische Varietät Celtis crassifolia var. morifolia bereichert die Flora Nordamerikas mit ihren charakteristischen, rauen Blättern. Diese historische Wuchsform ist eng mit dem bekannten Zürgelbaum verwandt. In der forstbotanischen Literatur wird sie vor allem wegen ihrer ungewöhnlichen Laubmorphologie beschrieben.

Dieses sommergrüne Gehölz wächst bevorzugt in den gemäßigten Klimazonen der USA und Kanadas. Dort besiedelt es meist feuchte Flussauen und nährstoffreiche Hangwälder. Durch die Anpassung an diese Standorte zeigt die Pflanze eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen wechselnde Bodenfeuchtigkeit.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • Ordnung Rosales
  • Familie Cannabaceae (Hanfgewächse)
  • Gattung Celtis (Zürgelbäume)
  • Art Celtis crassifolia (Dickblättriger Zürgelbaum)
  • Varietät Celtis crassifolia var. morifolia (Dickblättriger Zürgelbaum Maulbeerblättriger)

Lebendiger Puls

Morphologie

Die morphologischen Details dieser Varietät konzentrieren sich primär auf die markante Struktur der Blätter. Die Blattoberfläche fühlt sich aufgrund kleiner, mineralischer Ablagerungen rau an.

Wichtige morphologische Merkmale umfassen:

  • Blattform: Breit-eiförmig mit einer lang ausgezogenen Spitze und einem asymmetrischen Blattgrund, der stark an die Blätter der Maulbeere erinnert.
  • Blattrand: Scharf gesägt mit feinen Zähnen, die bis nahe an die Basis reichen.
  • Rinde: Grau und charakteristisch gefurcht, wobei sich im Alter auffällige, korkige Auswüchse bilden.
  • Früchte: Kugelige, fleischige Steinfrüchte, die sich bei der Reife dunkelviolett färben und einen süßlichen Geschmack aufweisen.

Blütezeit

April bis Mai

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Name
Dez

Anwendungen

Die forstwirtschaftliche und ökologische Nutzung dieser Varietät entspricht weitgehend der der Hauptherkunft. Das Holz wird aufgrund seiner Festigkeit lokal geschätzt.

Typische Verwendungsbereiche umfassen:

  • Ökologische Funktionen: Die tiefen Pfahlwurzeln tragen zur Festigung von Uferbereichen und zur Verhinderung von Bodenerosion bei.
  • Holznutzung: Verwendung des mittelschweren Holzes für die Herstellung von Kisten, Zäunen und als Brennholz.
  • Nahrungsquelle für Tiere: Die zuckerreichen Steinfrüchte dienen zahlreichen Vogelarten und kleinen Säugetieren als wichtige Winternahrung.

Interessante Fakten

Die Früchte dieser Baumart zeichnen sich durch eine bemerkenswerte Haltbarkeit aus. Sie bleiben oft den gesamten Winter über an den Zweigen hängen.

  • Archäologische Funde: In prähistorischen Siedlungen Nordamerikas wurden versteinerte Samen dieser Zürgelbäume entdeckt, was auf eine frühe Nutzung als Nahrungsmittel hindeutet.
  • Hexenbesen: Die Zweige zeigen häufig dichte Verzweigungen, die durch Milbenbefall entstehen und dem Baum im Winter ein bizarres Aussehen verleihen.

Verbreitungsgebiet

  • Vereinigte Staaten
  • Kanada

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

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