Glatter Zürgelbaum Texanischer (Celtis laevigata var. texana)

Texan sugarberry
Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Celtis laevigata var. texana: Merkmale des Texanischen Zürgelbaums

In den Strauchsavannen und Galeriewäldern prägt Celtis laevigata var. texana als widerstandsfähiger Laubbaum das regionale Ökosystem. Die Pflanze vermittelt oft erfolgreich zwischen den feuchteren Lebensräumen im Osten und den extrem trockenen Zonen im Westen ihres Verbreitungsgebiets. Durch eine bemerkenswerte phänotypische Plastizität kann sie in stark variierenden Mikroklimata optimal gedeihen.

In ihrem natürlichen Habitat agiert diese Art als unersetzlicher Strukturgeber für die lokale Tierwelt. Der Stamm entwickelt unregelmäßige Korkwarzen, die der Rinde eine raue, markante Textur verleihen. Die Varietät etabliert sich zudem oft rasant als robuste Pionierpflanze in stark gestörten Landschaften.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • Ordnung Rosales
  • Familie Cannabaceae (Hanfgewächse)
  • Gattung Celtis (Zürgelbäume)
  • Art Celtis laevigata (Glatter Zürgelbaum)
  • Varietät Celtis laevigata var. texana (Glatter Zürgelbaum Texanischer)

Lebendiger Puls

Morphologie

Die Blattstruktur von Celtis laevigata var. texana zeigt meist kleinere und deutlich schmalere Formen als die Nominatvarietät. Die Blattränder weisen häufig sichtbare Zähnungen auf, die sich besonders in der oberen Hälfte der Blattspreite konzentrieren. Auf der Blattoberseite lässt sich eine glatte bis leicht schorfartige Beschaffenheit feststellen.

Im Spätsommer reifen an den kräftigen Ästen harte Steinfrüchte heran, die eine dunkelrote bis purpurfarbene Tönung annehmen. Das feste Holz offenbart eine dichte Jahresringstruktur, die das harte saisonale Wachstum widerspiegelt.

Blütezeit

Frühling

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Name
Dez

Anwendungen

Lokale Forstbehörden integrieren die Varietät gerne in regionale Aufforstungsprogramme, da sie exzellent an karge Böden angepasst ist. Sie eignet sich hervorragend für anspruchsvolle Pflanzungen in städtischen Gebieten mit extremer Hitzeentwicklung.

Das Holz wird gelegentlich für kleinere, filigrane Handwerksarbeiten verwendet, findet aber aufgrund der Wuchsform selten großen kommerziellen Absatz.

Interessante Fakten

Die zuckerreichen Steinfrüchte von Celtis laevigata var. texana sind prall gefüllt mit wertvollen Kalorien und stellen eine essenzielle Nahrung für durchziehende Vogelarten dar. Diese Vögel transportieren die intakten Samen über große Distanzen und sichern so das Fortbestehen der Art.

Ein unsichtbares Netzwerk aus mykorrhizalen Symbiosen an den feinen Wurzeln hilft dem Baum, selbst in sehr mageren Böden ausreichend Nährstoffe zu finden.

Verbreitungsgebiet

  • United States

Quellen

  • POWO (Plants of the World Online)
  • WFO (World Flora Online)
  • Tropicos

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

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