Glatter Zürgelbaum (Celtis laevigata)

Mississippi-Zürgelbaum Glattblättriger Zürgelbaum Sugarberry
Вызывает наименьшие опасения
#86A0BF
#2B2D1B
#5D5E49
#556A55
#1D291B

Mississippi-Zürgelbaum (Celtis laevigata): Alle Fakten

Entlang der feuchten Flussufer und in den schattigen Auenwäldern des südlichen Nordamerikas prägt eine ausladende Baumkrone mit überhängenden Zweigen das Landschaftsbild. Celtis laevigata, oft als Mississippi-Zürgelbaum bezeichnet, ist ein robuster Laubbaum, der sich durch seine charakteristische, mit Korkwarzen besetzte Rinde auszeichnet. Diese Art gedeiht besonders gut in tiefgelegenen, feuchten Gebieten und bildet dort einen wichtigen Lebensraum für die lokale Tierwelt.

Im Gegensatz zu vielen anderen Bäumen seiner Region produziert er süßliche, fleischige Steinfrüchte, die besonders bei Vögeln und Nagetieren begehrt sind. Durch die herabfallenden Blätter von Celtis laevigata gelangen zudem allelopathische Stoffe in den Boden, die das Wachstum konkurrierender Pflanzenarten hemmen. In städtischen Gebieten wird er aufgrund seiner schattenspendenden Eigenschaften und seiner Resistenz gegenüber Umweltbedingungen als Straßenbaum geschätzt.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • Ordnung Rosales
  • Familie Cannabaceae (Hanfgewächse)
  • Gattung Celtis (Zürgelbäume)
  • Art Celtis laevigata (Glatter Zürgelbaum)

Lebendiger Puls

Botanische Illustration

Botanische Illustration
Фото: BioDivLibrary / Лицензия: Public Domain Mark

Morphologie

Als laubabwerfender Baum erreicht Celtis laevigata Wuchshöhen von meist bis zu 30 Metern. Die Krone ist breit und abgerundet, während die graue bis braungraue Rinde anfangs glatt ist und später oft auffällige, korkartige Auswüchse entwickelt. Die meist überhängenden Zweige weisen keine Dornen auf und geben dem Baum eine malerische Gestalt.

Die wechselständig angeordneten Laubblätter sitzen an kurzen Stielen und zeichnen sich durch eine dünne, leicht lederartige Textur aus. Sie sind meist sechs bis acht Zentimeter lang, eiförmig geschnitten und enden in einer ausgezogenen Spitze. Im Gegensatz zum verwandten Amerikanischen Zürgelbaum weisen die Blätter von Celtis laevigata einen weitgehend glatten Rand auf.

Die unscheinbaren, grünlichen Blüten erscheinen im Frühjahr oft zeitgleich mit dem Laubaustrieb. Daraus entwickeln sich die kugeligen Steinfrüchte, die an dünnen, langen Stielen hängen. Diese Früchte sind anfangs orangerot gefärbt und nehmen zur Reifezeit im späten Sommer oder Herbst eine dunkelviolette bis fast schwarze Färbung an.

Blütezeit

Die Blütezeit erstreckt sich hauptsächlich über die Frühjahrsmonate und fällt oft mit dem Austrieb der Blätter zusammen.

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Name
Dez

Anwendungen

Das helle, feinkörnige Holz von Celtis laevigata zeichnet sich durch eine mittlere Festigkeit aus und lässt sich hervorragend bearbeiten. Es wird in der Holzindustrie gelegentlich als Schnittholz verarbeitet und findet vor allem in der Möbelproduktion sowie bei der Herstellung von Sportartikeln Verwendung. Aufgrund seiner natürlichen hellen Farbe kann es ohne vorheriges Bleichen sehr gut gebeizt und mit verschiedenen Oberflächenveredelungen versehen werden.

Historisch spielte die Pflanze bei den indigenen Völkern Nordamerikas eine bedeutende Rolle im Alltag und in der Medizin. Die Houma stellten aus der Rinde Heilmittel zur Behandlung von Halsschmerzen und bestimmten Infektionskrankheiten her. Die Navajo nutzten hingegen die Blätter und jungen Zweige, um daraus einen dunkelbraunen bis rötlichen Farbstoff für ihre traditionelle Wollverarbeitung zu sieden.

Interessante Fakten

Ein faszinierendes Merkmal von Celtis laevigata ist seine allelopathische Wirkung auf die direkte Umgebung. Die abgefallenen Blätter geben beim Verrotten chemische Verbindungen wie Ferula- und Kaffeesäure in den Boden ab, wodurch die Keimung anderer Pflanzenarten stark gehemmt wird.

  • Die kleinen, süßen Beeren schmecken ähnlich wie Datteln und stellen eine essenzielle Nahrungsquelle für Wildvögel, Fasane und Nagetiere dar.
  • Obwohl der Baum feuchte Auenböden bevorzugt, verträgt er absolut keine lang andauernden Überflutungen oder wochenlang wassergesättigte Substrate.
  • Das dichte Laubwerk zieht zudem eine Vielzahl von Insekten an und dient unter anderem den markanten Raupen des Io-Falters als wichtige Futterquelle.

Verbreitungsgebiet

  • Vereinigte Staaten
  • Mexiko
  • Bermuda

Natürliche Varietäten

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

Смотрите также