Philippinischer Zürgelbaum Ähnlicher (Celtis philippensis var. consimilis)

Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Celtis philippensis var. consimilis: Ökologie und Merkmale

In den feuchten Küsten- und Monsunwäldern der indopazifischen Inseln behauptet sich Celtis philippensis var. consimilis erfolgreich gegen die Konkurrenz. Dieses immergrüne Holzgewächs besiedelt vor allem kalkhaltige Böden in der Nähe von Küstenlinien.

Aufgrund der salzhaltigen Winde hat die Pflanze eine hohe Toleranz gegenüber ozeanischen Einflüssen entwickelt. Sie bildet oft dichte Gebüsche oder wächst zu stattlichen Einzelbäumen heran.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • Ordnung Rosales
  • Familie Cannabaceae (Hanfgewächse)
  • Gattung Celtis (Zürgelbäume)
  • Art Celtis philippensis (Philippinen-Zürgelbaum)
  • Varietät Celtis philippensis var. consimilis (Philippinischer Zürgelbaum Ähnlicher)

Lebendiger Puls

Morphologie

Die Blätter weisen eine mittlere Größe auf und zeigen die typische ledrige Textur tropischer Gehölze. Eine ausgeprägte Dreinervigkeit an der Blattbasis erleichtert die Identifizierung dieser Varietät im Feld.

Die Blüten sind unscheinbar gestaltet und wachsen in kleinen Gruppen direkt aus den Blattachseln. Aus ihnen entwickeln sich rundliche Steinfreunde, die bei voller Reife eine orangefarbene Färbung annehmen.

  • Blattstruktur: Wechselständig angeordnet mit markanten Blattnerven.
  • Blütentyp: Eingeschlechtige oder zwittrige Blüten mit minimaler Blütenhülle.
  • Fruchtform: Hauptsächlich kugelige Drupen von fester Konsistenz.

Anwendungen

Die lokale Bevölkerung schätzt das zähe Holz der Bäume vor allem für den Bau von Pfählen und Zäunen. Es bietet einen natürlichen Widerstand gegen verschiedene bodenbewohnende Schädlinge.

Gelegentlich werden die biegsamen Zweige im traditionellen Handwerk für Flechtarbeiten verwendet. Größere Stammabschnitte eignen sich zudem hervorragend als langlebiges Brennholz.

Interessante Fakten

  • Salztoleranz: Die Blätter können Gischt und salzhaltige Winde ohne sichtbare Schäden vertragen.
  • Pionierpflanze: Auf gestörten Flächen im Küstenbereich etabliert sich diese Varietät oft als eine der ersten Holzpflanzen.
  • Samenruhe: Die harten Kerne der Früchte können im Waldboden monatelang überdauern, bevor sie keimen.

Verbreitungsgebiet

  • Indonesien
  • Australien
  • Papua-Neuguinea

Quellen

  • Plants of the World Online (POWO) - Royal Botanic Gardens, Kew
  • World Flora Online (WFO)
  • Tropicos - Missouri Botanical Garden
  • Global Biodiversity Information Facility (GBIF)

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO

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