Typischer Philippinischer Zürgelbaum (Celtis philippensis var. philippensis)

Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Celtis philippensis var. philippensis: Merkmale und Habitat

Über weite Teile der Tropen von Afrika bis Australien erstreckt sich das natürliche Verbreitungsgebiet von Celtis philippensis var. philippensis. Dieser anpassungsfähige Baum besiedelt eine Vielzahl von Habitaten, darunter tropische Regenwälder und trockene Savannenwälder.

Als strukturgebende Art bietet die Pflanze wichtigen Schatten und Schutz für keimende Unterholzgewächse. Sie trägt maßgeblich zur Stabilität des Mikroklimas in gestörten Waldgebieten bei.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • Ordnung Rosales
  • Familie Cannabaceae (Hanfgewächse)
  • Gattung Celtis (Zürgelbäume)
  • Art Celtis philippensis (Philippinen-Zürgelbaum)
  • Varietät Celtis philippensis var. philippensis (Typischer Philippinischer Zürgelbaum)

Lebendiger Puls

Morphologie

Dieser Baum erreicht unter günstigen Bedingungen beachtliche Höhen und bildet eine weit ausladende Krone aus. Die Blätter sind im Vergleich zu anderen Varietäten auffallend groß und weisen eine eiförmige bis längliche Gestalt auf.

Die Blütenstände sind als dichte Zymen in den Blattachseln angeordnet. Die reifen Früchte sind eiförmig und weisen eine glatte Oberfläche auf, die stark glänzt.

  • Blattdimensionen: Meist 6,5 bis 18 Zentimeter lang und bis zu 10 Zentimeter breit.
  • Blatttextur: Stark ledrig und auf beiden Seiten völlig kahl.
  • Fruchtreife: Die gelb bis rot ausreifenden Drupen enthalten einen harten, skulpturierten Steinkern.

Anwendungen

In der forstlichen Praxis wird die Varietät zur Wiederaufforstung degradierter tropischer Flächen eingesetzt. Ihre Fähigkeit, auf nährstoffarmen Böden anzuwachsen, macht sie zu einem wertvollen Werkzeug im Naturschutz.

Das schwere Holz dient regional dem Bau von Hütten und der Herstellung von Holzkohle. Aufgrund seiner Faserstruktur lässt es sich gut spalten.

Interessante Fakten

  • Breite Ökologische Nische: Die Pflanze wächst sowohl in immerfeuchten Regenwäldern als auch in semiariden Savannengebieten.
  • Tierökologie: Fledermäuse und Nashornvögel zählen zu den wichtigsten Konsumenten der Früchte und Verbreitern der Samen.
  • Bodenfestigung: Das weitreichende Wurzelsystem schützt Hänge in gebirgigen Tropenregionen effektiv vor Bodenerosion.

Verbreitungsgebiet

  • Philippinen
  • Australien
  • Madagaskar
  • Indonesien

Quellen

  • Plants of the World Online (POWO) - Royal Botanic Gardens, Kew
  • World Flora Online (WFO)
  • Tropicos - Missouri Botanical Garden
  • Global Biodiversity Information Facility (GBIF)

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF

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