Tala-Zürgelbaum Gillies
Eine anerkannte Varietät des Südamerikanischen Zürgelbaums, benannt zu Ehren des schottischen Botanikers John Gillies.
Unter den Gehölzen der südamerikanischen Trockenwälder fällt Celtis tala durch ihr extrem hartes Holz und ihre dornigen Zweige auf. Diese robuste Pflanzenart aus der Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae) prägt die Flora im Gran Chaco und in der argentinischen Pampa maßgeblich.
In ihrem natürlichen Habitat bevorzugt sie trockene bis leicht feuchte, gut durchlässige Böden. Je nach lokaler Wasserverfügbarkeit kann die Pflanze entweder als ausladender Baum oder als dichter, stark verzweigter Strauch wachsen.
Die Art spielt eine überaus wichtige ökologische Rolle in ihrem Lebensraum. Ihre kleinen, aber sehr süßen Früchte dienen einheimischen Vögeln und verschiedenen Insektenarten als wertvolle Nahrungsquelle.
In Baumform erreicht Celtis tala eine Höhe von bis zu 12 Metern. Dabei weist der Stamm meist eine markant gewundene Form auf und erreicht einen Durchmesser von etwa 40 Zentimetern.
Wächst die Pflanze strauchartig, bildet sie mehrere dicht verzweigte Stämme. Die auffällig helle Rinde variiert farblich von aschgrau bis hellbraun.
Die Zweige wachsen in einem charakteristischen Zickzack-Muster. Sie sind in den Blattachseln mit starken, über 1,5 Zentimeter langen Dornen besetzt.
Die wechselständigen, gestielten Blätter sind dunkelgrün, dreinervig und an der Spitze deutlich zugespitzt. Im apikalen Bereich weisen die Blattränder eine gesägte Struktur auf.
Im Frühling bringt der Baum unscheinbare, gelbliche, fünfzählige Blüten hervor. Da es sich um zwittrige Blüten handelt, ist die Pflanze zur Selbstbefruchtung fähig.
Die Frucht ist eine kleine, etwa einen Zentimeter breite Steinfrucht. Sie ist zwar wenig fleischig und enthält einen großen Samen, überzeugt aber durch ihren angenehm süßen Geschmack.
Frühling
Obwohl die reifen Früchte für den Menschen essbar sind, haben sie heute keine kommerzielle Bedeutung mehr. Sie werden von der lokalen Bevölkerung kaum systematisch geerntet oder verarbeitet.
In der regionalen Holzwirtschaft wird die Art hingegen noch immer sehr geschätzt. Das zähe, harte und relativ schwere Holz liefert ein hervorragendes Rohmaterial für Handwerker.
Es eignet sich ideal zur Herstellung kleiner, filigran geschnitzter Gegenstände sowie für belastbare Griffe von Handwerkzeugen. Aufgrund seines enorm hohen Heizwertes wird das Holz zudem als erstklassiges Brennholz genutzt.
Eine anerkannte Varietät des Südamerikanischen Zürgelbaums, benannt zu Ehren des schottischen Botanikers John Gillies.
Eine taxonomische Form des Südamerikanischen Zürgelbaums (Celtis tala), die sich durch spezifische Blattmerkmale auszeichnet.
Eine botanische Varietät von Celtis tala, historisch benannt nach dem Botaniker Hugh Algernon Weddell.
Eine spezielle Form des südamerikanischen Zürgelbaums, die durch eine feine Behaarung bestimmter Pflanzenteile gekennzeichnet ist.
Eine regionale botanische Varietät des dornigen Zürgelbaums (Celtis tala) aus der Familie der Hanfgewächse.
Eine spezifische botanische Form des südamerikanischen Baumes Celtis tala aus der Familie der Hanfgewächse.
Celtis brasiliensis
Ein laubabwerfender Baum oder kletternder Strauch aus Südamerika, der zur Familie der Hanfgewächse gehört.
Celtis gomphophylla
Ein weit verbreiteter Baum aus der Familie der Hanfgewächse, der in vielen Teilen Afrikas heimisch …
Celtis madagascariensis
Ein sommergrüner Baum aus der Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae), der endemisch auf Madagaskar vorkommt.
Celtis aurantiaca
Ein laubabwerfender Baum aus der Familie der Hanfgewächse, der in Ostasien beheimatet ist.