Griffiths Kopfeibe (Cephalotaxus griffithii)

Griffiths Pflaumeneibe

Cephalotaxus griffithii – Griffiths Kopfeibe im Porträt

Im Schatten der asiatischen Gebirgswälder entfaltet Cephalotaxus griffithii seine charakteristische Wuchsform. Dieses Nadelgehölz besiedelt vor allem Höhenlagen im östlichen Indien, Myanmar und China.

Aufgrund starker morphologischer Ähnlichkeiten wird die Art in der Taxonomie eng mit verwandten Kopfeiben diskutiert. Botanisch gehört sie zu den ursprünglichen Koniferen dieser Regionen.

Taxonomie

Morphologie

Dieser immergrüne Baum erreicht Wuchshöhen von bis zu 20 Metern, wobei der Stammdurchmesser zwischen 0,5 und 1,1 Metern liegt. Die hellbraune bis rötlich-braune Rinde schuppt sich im Laufe der Zeit ab. Die Zweige weisen im Querschnitt eine charakteristische elliptische Form auf.

Die linear bis linear-lanzettlich geformten Nadeln sind 5 bis 7,5 Zentimeter lang und etwa 3 Millimeter breit. Sie glänzen oberseits dunkelgrün oder olivgrün, während die Unterseite zwei markante weiße Strombänder besitzt. Die Nadelränder sind leicht umgebogen.

Männliche Zapfen stehen in Gruppen und weisen eine blassgelbe Färbung auf. Die weiblichen Zapfen reifen zu auffälligen roten Samenmänteln heran. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 24.

Blütezeit

November bis März

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Name
Dez

Interessante Fakten

Der berühmte britische Botaniker William Griffith diente als Namensgeber für das Epitheton dieser Art. In Indien gedeiht der Baum bevorzugt auf einer Höhe von fast 1830 Metern über dem Meeresspiegel. Viele Wissenschaftler betrachten ihn als lokale Variante der weit verbreiteten Art Cephalotaxus mannii.

Verbreitungsgebiet

  • Indien
  • Myanmar
  • China

Quellen

  • Joseph Dalton Hooker: The Flora of British India, 1888
  • The Gymnosperm Database (conifers.org)
  • Flora of China

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos