Thailand-Manns Pflaumeneibe
Eine seltene, in den Bergwäldern Thailands heimische Unterart der Kopfeibe.
In den dichten, nebelverhangenen Bergwäldern Südostasiens überdauert eine außergewöhnliche Konifere, deren Samen wertvolle Öle für die traditionelle Malerei liefern. Cephalotaxus mannii fügt sich harmonisch in die artenreichen Mischwälder von den Ausläufern des Himalajas bis nach Vietnam ein.
Diese immergrüne Baumart fasziniert durch ihre eleganten, glänzenden Nadeln und die auffälligen, im reifen Zustand leuchtend roten Samenmäntel. Aufgrund der fortschreitenden Zerstörung ihres natürlichen Lebensraumes gilt Cephalotaxus mannii heute jedoch als gefährdet.
Cephalotaxus mannii entwickelt sich als mittelgroßer bis großer, immergrüner Baum mit einer Wuchshöhe von gewöhnlich 20 bis 30 Metern. In unberührten tropischen Regenwäldern wurden vereinzelt sogar Höhen von bis zu 50 Metern gemeldet. Der Stamm erreicht einen Brusthöhendurchmesser von 0,5 bis 1,1 Metern und ist von einer hellbraunen bis rötlich-braunen, abblätternden Borke bedeckt.
Die charakteristischen Nadeln weisen folgende Merkmale auf:
Die Fortpflanzungsorgane und Samen sind wie folgt strukturiert:
Die Blütezeit der Pollenzapfen erstreckt sich von November bis März, während die Samen von August bis Oktober ausreifen.
Die vielseitige Verwendbarkeit von Cephalotaxus mannii erstreckt sich über forstwirtschaftliche, handwerkliche und medizinische Bereiche:
Cephalotaxus mannii zeichnet sich durch bemerkenswerte ökologische Anpassungen und botanische Besonderheiten aus:
Eine seltene, in den Bergwäldern Thailands heimische Unterart der Kopfeibe.