Wilsons Pflaumeneibe
Eine seltene, in Taiwan endemische Nadelbaum-Varietät mit überhängenden Zweigen und wertvollen medizinischen Inhaltsstoffen.
In den nebelverhangenen, schattigen Bergwäldern Ostasiens überdauert dieses edle Koniferengewächs seit Jahrhunderten im Unterholz. Die Rede ist von der Japanischen Kopfeibe, wissenschaftlich als Cephalotaxus harringtonii bekannt, die im Jahr 1829 ihren Weg in europäische Gärten fand.
Ihre Entdeckung verdanken wir unter anderem dem Earl of Harrington, der dieses elegante Nadelgehölz als einer der Ersten auf seinem Anwesen anpflanzte. Heute erfreut sich Cephalotaxus harringtonii großer Beliebtheit bei Gärtnern, die eine robuste und schattenverträgliche Alternative zur klassischen Eibe suchen.
Die Japanische Kopfeibe wächst als immergrüner Strauch oder kleiner Baum und erreicht Wuchshöhen von bis zu 10 Metern. Ihre graubraune bis rötlich-braune Borke schält sich im Alter in dünnen Längsstreifen ab, während die jungen Zweige in den ersten drei Jahren leuchtend grün bleiben.
Die charakteristischen Nadeln weisen folgende Merkmale auf:
Als zweihäusig getrenntgeschlechtige Pflanze trägt Cephalotaxus harringtonii entweder männliche oder weibliche Blüten. Die männlichen Blütenstände sind cremeweiß bis gelblich und stehen in dichten Gruppen. Aus den weiblichen Blüten entwickeln sich olivenförmige, etwa 3 Zentimeter lange Samen, die von einem fleischigen Arillus umgeben sind und sich bei Reife im zweiten Jahr bräunlich verfärben.
Die Blütezeit beziehungsweise der Pollenflug erstreckt sich von März bis Mai.
Die Japanische Kopfeibe findet vielseitige Anwendung in verschiedenen Bereichen. In der Medizin hat die Pflanze eine große Bedeutung erlangt, da aus ihren Nadeln das Alkaloid Omacetaxin gewonnen wird, welches als Wirkstoff in der Krebstherapie gegen Leukämie eingesetzt wird.
Weitere traditionelle und moderne Nutzungsbereiche sind:
Rund um die Japanische Kopfeibe gibt es faszinierende historische Details:
Eine seltene, in Taiwan endemische Nadelbaum-Varietät mit überhängenden Zweigen und wertvollen medizinischen Inhaltsstoffen.
Eine kriechende, an hohe Schneelasten angepasste Varietät der Japanischen Kopfeibe aus den Bergwäldern Japans.
Eine ostasiatische Kopfeiben-Varietät mit nadelartigen Blättern und steinfruchtähnlichen Samen.
Ein in Ostasien heimischer Nadelstrauch aus der Gruppe der Pflaumeneiben.
Eine breitblättrige Varietät der japanischen Kopfeibe, heimisch in Ostasien.
Eine kältetolerante Unterart der Japanischen Kopfeibe, die in den Gebirgswäldern Koreas heimisch ist.
Taxonsynonyme: Taxus drupacea, Taxus harringtonia, Cephalotaxus drupacea, Cephalotaxus pedunculata
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