Pflaumen-Harringtons Pflaumeneibe (Cephalotaxus harringtonia var. drupacea)

Japanische Kopfeibe Pflaumen-Kopfeibe

Cephalotaxus harringtonia var. drupacea - Japanische Kopfeibe

Dieses markante Nadelgehölz wächst in den schattigen Bergwäldern Japans und Koreas. In seiner Heimat schätzt man die Pflanze für ihr dichtes, immergrünes Nadelkleid, das selbst an schattigen Standorten seine tiefgrüne Farbe behält.

Taxonomie

Morphologie

Die Pflanze wächst meist als mehrstämmiger Strauch oder kleiner Baum und erreicht Wuchshöhen von bis zu fünf Metern. Die Nadeln sind linear, etwa zwei bis fünf Zentimeter lang und stehen auffällig zweizeilig V-förmig ab.

Auf der Unterseite der Nadeln befinden sich zwei helle, bläulich-weiße Stomatabänder. Die zweihäusige Varietät bildet pflaumenartige Samenzapfen aus, die von einer fleischigen Hülle umgeben sind.

Anwendungen

Das Holz dieser Varietät besitzt eine feine Textur und wurde traditionell in Ostasien für handwerkliche Arbeiten verwendet. Aufgrund der enthaltenen Alkaloide wie Harringtonin wird die Pflanze auch in der pharmazeutischen Forschung intensiv untersucht.

Interessante Fakten

Obwohl die Samenzapfen an Pflaumen erinnern, handelt es sich botanisch gesehen um nackte Samen mit einer fleischigen Hülle, da Kopfeiben zu den Gymnospermen zählen. Die Samen wurden in Japan früher zur Ölgewinnung genutzt, um Lampen zu betreiben.

Verbreitungsgebiet

  • Japan
  • Südkorea

Quellen

  • GBIF Secretariat (2023): Cephalotaxus harringtonia var. drupacea. GBIF Backbone Taxonomy.
  • Plants of the World Online (POWO): Facilitated by the Royal Botanic Gardens, Kew.

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF