Kirsch-Harringtons Pflaumeneibe (Cephalotaxus harringtonia subsp. drupacea)

Japanische Kopfeibe Kopfeibe Japanische Pflaumeneibe

Cephalotaxus harringtonia subsp. drupacea: Japanische Kopfeibe im Porträt

Dieser immergrüne Nadelstrauch besiedelt die schattigen Wälder Japans und der Koreanischen Halbinsel. Cephalotaxus harringtonia subsp. drupacea wächst oft als Unterholz in Laub- und Mischwäldern.

Die Pflanze bevorzugt humusreiche, feuchte Böden und verträgt starken Schatten sehr gut. Sie dient in ihrer Heimat als charakteristisches Element der montanen Flora.

Taxonomie

Morphologie

Die Nadeln sind zweizeilig angeordnet, ledrig, dunkelgrün und weisen auf der Unterseite zwei auffällige, weißliche Stomatabänder auf. Sie sind in der Regel kürzer und breiter als bei der Typusart und enden in einer feinen, nicht stechenden Spitze.

Die zweihäusige Pflanze bildet fleischige, beerenartige Samenhüllen (Arillus), die im reifen Zustand eine grünlich-braune Färbung annehmen. Diese Früchte erinnern optisch an kleine Pflaumen.

Blütezeit

Frühjahr (April bis Mai)

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Name
Dez

Anwendungen

In der traditionellen ostasiatischen Medizin wurden Extrakte der Pflanze zur Behandlung verschiedener Beschwerden untersucht. Die enthaltenen biologisch aktiven Alkaloide weisen tumorhemmende Eigenschaften auf, was sie für die pharmazeutische Forschung wertvoll macht.

Interessante Fakten

Obwohl die Samenkerne und andere Pflanzenteile hochgiftige Alkaloide enthalten, ist die fleischige Samenhülle (Arillus) nach vollständiger Reife theoretisch essbar, schmeckt jedoch leicht harzig. Der Name drupacea bezieht sich auf die steinobstähnliche Form der Samenstrukturen.

Verbreitungsgebiet

  • Japan
  • Südkorea

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos