Gewöhnliche Harringtons Pflaumeneibe (Cephalotaxus harringtonia var. harringtonia)

Japanische Kopfeibe Harringtons Kopfeibe Japanische Pflaumeneibe
Вызывает наименьшие опасения

Cephalotaxus harringtonia var. harringtonia

In den schattigen Unterhölzern der japanischen Bergwälder verströmen die tiefgrünen Nadeln dieses Nadelgehölzes eine geheimnisvolle, waldige Ruhe. Cephalotaxus harringtonia var. harringtonia trotzt selbst lichtarmen Lagen mit einer bemerkenswerten Eleganz.

Die Pflanze wurde im 19. Jahrhundert nach Europa eingeführt und ehrt mit ihrem wissenschaftlichen Namen den britischen Grafen von Harrington. Bis heute fasziniert sie Gärtner weltweit durch ihre Robustheit und ungewöhnliche Ästhetik.

Taxonomie

Morphologie

Dieses immergrüne Nadelgehölz wächst meist als breit-buschiger Strauch oder kleiner Baum mit weit ausladenden Ästen. Die Rinde ist graubraun und blättert im Alter in dünnen, länglichen Streifen ab.

Die linealischen, leicht sichelförmig gebogenen Nadeln sind spiralig angeordnet, stehen jedoch meist zweizeilig gescheitelt. Sie weisen eine glänzende, dunkelgrüne Oberseite und zwei markante, silbrig-weiße Spaltöffnungsbänder auf der Unterseite auf.

Als zweihäusige Pflanze trägt sie getrennte männliche und weibliche Blütenstände auf verschiedenen Individuen. Die eiförmigen Samenzapfen sind von einer fleischigen Hülle umgeben und erinnern an kleine Pflaumen.

Blütezeit

Die Blütezeit erstreckt sich über das Frühjahr, meist von April bis Mai.

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Name
Dez

Anwendungen

In der modernen Krebsforschung spielen die in der Pflanze enthaltenen Alkaloide, insbesondere das Homoharringtonin, eine wichtige Rolle bei der Behandlung bestimmter Leukämieformen. In der Gartenkunst wird das Gehölz aufgrund seiner extremen Schattenverträglichkeit sehr für schattige Parkanlagen geschätzt.

Interessante Fakten

Obwohl die Früchte optisch an essbare Pflaumen erinnern, sind fast alle Pflanzenteile für Menschen und Tiere hochgradig giftig. Der Name Kopfeibe leitet sich von den kopfigen Blütenständen der männlichen Exemplare ab, die sich deutlich von anderen Nadelhölzern unterscheiden.

Verbreitungsgebiet

  • Japan
  • Südkorea

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF