Hokkaido-Harringtons Pflaumeneibe (Cephalotaxus harringtonia subsp. hokkaidoensis)

Hokkaido-Kopfeibe

Cephalotaxus harringtonia subsp. hokkaidoensis - Hokkaido-Kopfeibe

Im rauen, schneereichen Norden Japans besiedelt dieses widerstandsfähige Nadelgehölz die kühleren Waldregionen. Die Unterart hat sich hervorragend an kalte Winter angepasst und profitiert häufig von einer schützenden Schneedecke im Winter.

Taxonomie

Morphologie

Dieses Nadelgehölz wächst meist als niedriger, breit ausladender oder niederliegender Strauch. Die flexiblen Zweige verhindern, dass schwere Schneelasten zum Bruch führen. Die dunkelgrünen Nadeln sind kürzer und dichter angeordnet als bei der Nominatform.

Auf der Blattunterseite befinden sich die für Kopfeiben typischen, hellen Spaltöffnungsbänder. Die Samen reifen in kleinen, von einem fleischigen Arillus umgebenen Zapfen heran, die als Anpassung an die kurze Vegetationsperiode oft sehr langsam heranwachsen.

Anwendungen

Aufgrund ihrer extremen Frosthärte besitzt diese Unterart wissenschaftliche Bedeutung für die Züchtung kälteresistenter Zierpflanzen. In der pharmazeutischen Forschung wird sie wie andere Vertreter der Gattung auf bioaktive Alkaloidverbindungen untersucht.

Interessante Fakten

Die Wuchsform dieser Unterart ist eine evolutionäre Antwort auf die extremen Schneehöhen auf Hokkaido. Unter dem Schnee herrscht eine konstante Temperatur nahe dem Gefrierpunkt, was die Pflanze vor eisigen arktischen Winden schützt.

Verbreitungsgebiet

  • Japan

Quellen

  • GBIF Secretariat (2023): Cephalotaxus harringtonia subsp. hokkaidoensis. GBIF Backbone Taxonomy.
  • Plants of the World Online (POWO): Facilitated by the Royal Botanic Gardens, Kew.

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos