Breitblättrige Harringtons Pflaumeneibe (Cephalotaxus harringtonia var. latifolia)

Breitblättrige Kopfeibe Breitblättrige Pflaumeneibe

Cephalotaxus harringtonia var. latifolia: Breitblättrige Kopfeibe

Diese breitblättrige Varietät kommt vor allem in den feuchten Hangwäldern und küstennahen Regionen Japans vor. Cephalotaxus harringtonia var. latifolia zeichnet sich durch besonders breite, flache Nadeln aus.

Die Pflanze wächst meist als niedriger Strauch im Halbschatten unter dem Blätterdach größerer Laubbäume. Sie bevorzugt kalkfreie, gut durchlässige und stets feuchte Böden.

Taxonomie

Morphologie

Im Vergleich zur Stammform besitzen die Nadeln dieser Varietät eine deutlich größere Breite von oft über 4 Millimetern. Sie sind dunkelgrün, glänzend, biegsam und enden in einer stumpfen Spitze, die kaum sticht.

Die männlichen Blüten stehen in dichten, kugeligen Gruppen an der Unterseite der Zweige. Die weiblichen Blüten entwickeln sich nach der Bestäubung zu olivgrünen, eiförmigen Samenstrukturen, die erst im Folgejahr voll ausreifen.

Blütezeit

Frühjahr (März bis Mai)

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Name
Dez

Anwendungen

Aufgrund der außergewöhnlichen Nadelbreite wird diese Varietät gelegentlich von Gehölzsammlern kultiviert. In der medizinischen Forschung werden die darin enthaltenen organischen Verbindungen auf ihre zytotoxischen Effekte hin analysiert.

Interessante Fakten

Die breiteren Nadeln stellen vermutlich eine evolutionäre Anpassung dar, um das spärliche Licht auf dem Waldboden in schattigen Mischwäldern optimal für die Photosynthese zu nutzen. In freier Wildbahn wächst sie oft sehr langsam.

Verbreitungsgebiet

  • Japan

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos