Breitblättrige Harringtons Pflaumeneibe (Cephalotaxus harringtonia var. latifolia)
Cephalotaxus harringtonia var. latifolia: Breitblättrige Kopfeibe
Diese breitblättrige Varietät kommt vor allem in den feuchten Hangwäldern und küstennahen Regionen Japans vor. Cephalotaxus harringtonia var. latifolia zeichnet sich durch besonders breite, flache Nadeln aus.
Die Pflanze wächst meist als niedriger Strauch im Halbschatten unter dem Blätterdach größerer Laubbäume. Sie bevorzugt kalkfreie, gut durchlässige und stets feuchte Böden.
Taxonomie
- ∟ царство Plantae
- ∟ Abteilung Tracheophytes
- ∟ Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
- ∟ Überklasse Gymnospermae
- ∟ Abteilung Pinophyta
- ∟ Unterklasse Cupressidae
- ∟ Ordnung Cupressales (Zypressen und Wacholder)
- ∟ Familie Cephalotaxaceae (Pflaumeneibengewächse)
- ∟ Gattung Cephalotaxus (Kopfeiben)
- ∟ Art Cephalotaxus harringtonia (Japanische Pflaumeneibe)
- ∟ Varietät Cephalotaxus harringtonia var. latifolia (Breitblättrige Harringtons Pflaumeneibe)
Morphologie
Im Vergleich zur Stammform besitzen die Nadeln dieser Varietät eine deutlich größere Breite von oft über 4 Millimetern. Sie sind dunkelgrün, glänzend, biegsam und enden in einer stumpfen Spitze, die kaum sticht.
Die männlichen Blüten stehen in dichten, kugeligen Gruppen an der Unterseite der Zweige. Die weiblichen Blüten entwickeln sich nach der Bestäubung zu olivgrünen, eiförmigen Samenstrukturen, die erst im Folgejahr voll ausreifen.
Blütezeit
Frühjahr (März bis Mai)
Anwendungen
Aufgrund der außergewöhnlichen Nadelbreite wird diese Varietät gelegentlich von Gehölzsammlern kultiviert. In der medizinischen Forschung werden die darin enthaltenen organischen Verbindungen auf ihre zytotoxischen Effekte hin analysiert.
Interessante Fakten
Die breiteren Nadeln stellen vermutlich eine evolutionäre Anpassung dar, um das spärliche Licht auf dem Waldboden in schattigen Mischwäldern optimal für die Photosynthese zu nutzen. In freier Wildbahn wächst sie oft sehr langsam.
Verbreitungsgebiet
- Japan