Bitterholzbaum
Picrasma
Eine Gattung sommergrüner Bäume und Sträucher aus der Familie der Bittereschengewächse, bekannt für ihre ausgeprägte …
Fossile Belege der ausgestorbenen Pflanzengattung Chiropteris erstrecken sich über einen Zeitraum vom frühen Perm bis zum späten Jura. Die genaue systematische Einordnung dieser prähistorischen Gewächse bleibt in der Paläobotanik umstritten, wobei eine Zugehörigkeit zu den Familien Matoniaceae oder Dipteridaceae diskutiert wird.
Funde dieser Pflanzengruppe wurden unter anderem im Geopark Paleorrota in Brasilien entdeckt. Diese Fossilien sind oft mit Elementen der Glossopteris-Flora vergesellschaftet.
Die Rekonstruktion von Chiropteris basiert auf fragmentarischen Funden sowie gut erhaltenen fossilen Ganzpflanzen. Charakteristisch war ein relativ kurzer Blattstiel mit einer Länge von etwa 25 Zentimetern.
Das endständige Blatt wies eine markante kreisförmige Form mit einem Durchmesser von rund 16 Zentimetern auf. Morphologisch ähnelten diese fächerartigen Blattstrukturen den Blättern heutiger Ginkgo-Gewächse.
Wesentliche morphologische Merkmale von Chiropteris umfassen:
Die Entdeckungsgeschichte von Chiropteris bietet faszinierende Einblicke in die Flora des Superkontinents Gondwana. Besonders bemerkenswert sind folgende Aspekte:
Externe Datenbanken: GBIF
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