Bitterholzbaum
Picrasma
Eine Gattung sommergrüner Bäume und Sträucher aus der Familie der Bittereschengewächse, bekannt für ihre ausgeprägte …
Griffinia hyacinthina ist eine ausdauernde, krautige Zwiebelpflanze, die ausschließlich im tiefen Schatten des Atlantischen Regenwaldes im Südosten Brasiliens beheimatet ist. Ihr Art-Epitheton hyacinthina bedeutet „hyazinthenblau“ und beschreibt die für ihre Verwandtschaft extrem seltene, blau-violette Färbung der großen Blütenkronen.
Das Taxon gehört zur Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) und ist die Typusart der Gattung Griffinia. Ursprünglich wurde die Pflanze im Jahr 1817 von dem britischen Botaniker John Bellenden Ker Gawler als Amaryllis hyacinthina beschrieben, bevor er sie drei Jahre später in eine eigene Gattung überführte.
Innerhalb der Untergattung Griffinia bringt diese Art die größten Blüten hervor und kombiniert den Speicherorgan-Bauplan einer Zwiebelpflanze mit dem Laub eines typischen Regenwaldbewohners.
In ihrem natürlichen Lebensraum in Brasilien blüht die Art im Spätsommer und Herbst der Südhalbkugel von März bis April, wobei jede einzelne Blüte etwa eine Woche lang geöffnet bleibt.
Aufgrund ihrer seltenen blauen Blütenfarbe ist Griffinia hyacinthina seit dem frühen 19. Jahrhundert ein begehrtes Objekt für wissenschaftliche Sammlungen in botanischen Gärten und für spezialisierte Liebhaber tropischer Zwiebelgewächse. In geschützter Gewächshauskultur wird die langsam wachsende Art in lockeren, gut durchlässigen Substraten mit hohem Anteil an grobem organischem Material gepflegt, was auch der Erhaltungszucht außerhalb ihres bedrohten Naturstandorts dient.
Während fast alle bekannten Zwiebelgewächse offene, sonnendurchflutete Steppen oder Halbwüsten besiedeln, hat sich Griffinia hyacinthina vollkommen an das feuchte Dämmerlicht am Boden des brasilianischen Küstenregenwaldes (Mata Atlântica) angepasst. Jedes Detail ihrer Anatomie zeigt, wie präzise der Bauplan einer Amaryllis für das Leben im tiefen Waldschatten umkonstruiert wurde.
Diese schweren Samen fallen direkt in die dicke, feuchte Humusschicht des Waldbodens und keimen dort innerhalb von ein bis drei Monaten aus, ohne auf eine Trockenruhe angewiesen zu sein. Selbst der Aufbau der Blüte folgt einer genauen räumlichen Geometrie: Fünf Staubblätter neigen sich als Landeplatz nach unten, während das sechste exakt senkrecht nach oben ragt, sodass ein besuchender Bestäuber gleichzeitig am Bauch und am Rücken mit Pollen in Berührung kommt.
Taxonsynonyme: Griffinia hookeri, Griffinia dryades, Amaryllis dryades, Lycoris hyacinthina, Amaryllis hyacinthina, Hippeastrum dryades
Picrasma
Eine Gattung sommergrüner Bäume und Sträucher aus der Familie der Bittereschengewächse, bekannt für ihre ausgeprägte …
Araucaria humboldtensis
Eine kleine, stark gefährdete Araukarien-Art aus den rauen Bergregionen im Süden Neukaledoniens.
Araucaria sect. Araucaria
Araucaria sect. Araucaria ist eine botanische Sektion innerhalb der Gattung der Araukarien. Sie umfasst markante …
Araucaria
Die Araukarien sind eine faszinierende Gattung immergrüner Koniferen, die als lebende Fossilien gelten. Sie stammen …