Typische Blut-Spinnenlilie
Lycoris sanguinea var. sanguinea
Eine faszinierende, giftige Zwiebelpflanze aus Ostasien mit markanten orangeroten Blüten im Spätsommer.
Unter den spätmerklich blühenden Zwiebelpflanzen sticht diese besondere Form durch ihre hellen Blüten hervor. Sie wächst hauptsächlich in schattigen Waldgebieten und an feuchten Hängen Japans. Aufgrund ihrer Seltenheit ist sie ein begehrtes Objekt für botanische Beobachtungen.
Die Pflanze bildet im Frühjahr kräftige, riemenförmige Blätter aus. Diese ziehen vor der Blütezeit im Hochsommer vollständig ein. Erst danach erscheint der blattlose Blütenschaft mit den filigranen Blüten.
Dieses ausdauernde Zwiebelgewächs entwickelt kugelige Zwiebeln unter der Erde. Die grundständigen, dunkelgrünen Blätter erscheinen im zeitigen Frühjahr und sterben vor der sommerlichen Blütezeit ab. Dies ist ein charakteristisches Merkmal der Gattung Lycoris.
Der aufrechte, kräftige Blütenstängel erreicht eine Höhe von etwa 30 bis 50 Zentimetern. An seiner Spitze trägt er eine Dolde aus mehreren Blüten. Die Blütenblätter sind reinweiß bis cremeweiß gefärbt und weisen eine trompetenartige Form auf.
Spätsommer, meist von Juli bis August
In der traditionellen asiatischen Medizin wurden die giftigen Zwiebeln in manchen Regionen unter strenger Vorsicht genutzt. Die Pflanze dient vor allem der botanischen Forschung und dem Artenschutz. Wegen ihrer Giftigkeit eignet sie sich nicht für den Verzehr oder die unkontrollierte Anpflanzung.
Lycoris sanguinea var. sanguinea
Eine faszinierende, giftige Zwiebelpflanze aus Ostasien mit markanten orangeroten Blüten im Spätsommer.
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